Nach dem Auswärtsspiel der FC Germania Lich-Steinstraß in Glesch sei am Sonntag, 30. März, ein Spieler der Germania auf dem Vereinsgelände Opfer einer gewalttätigen Attacke durch einen Spieler des Viktoria Glesch geworden. Das teilte heute der Traditionsverein aus Lich-Steinstraß in einer Pressemitteilung mit. Das Opfer sei zunächst von einem Mitglied des Gegners Viktoria Glesch in eine Kabine gelockt und dort von einem gegnerischen Spieler brutal und ohne Vorwarnung zusammengeschlagen worden.
Keine Auskunft geben wollte Ulrich Kalisch als Vorsitzender der Germania Lich-Steinstraß über Täter und Opfer. Nur so viel, dass es dem Lich-Steinstraßer Spieler soweit körperlich gut gehe. Aber: „Das hinterlässt natürlich Spuren“, so Kalisch und die beträfen eben nicht nur die sichtbaren Verletzungen. Viktoria Gesch habe 4:2 gewonnen. „Es gab keinen Anlass, sie hätten sich einfach nur freuen dürfen.“
Der Vorfall sei dem Fußballverband Mittelrhein (FVM) zur Kenntnis gebracht worden. Die Polizei ermittele. Der Vorfall gehe vermutlich vors Sportgericht.
In der offiziellen Verlautbarung des FC Germania Lich-Steinstraß heißt es: „Wir verurteilen diese feige und niederträchtige Attacke auf unseren Spieler auf das Schärfste! Gewalt – sei es auf oder abseits des Spielfelds – hat in unserem Sport und in unserer Gesellschaft keinen Platz. Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Tat sowie die erforderlichen Konsequenzen für die Täter.“