Den Boden bereitet

Die Statue steht und auch das Mosaik ihr zu Füßen ist gelegt. Maria Fernandez erläutert das Kunstwerk im Video.

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Eingerahmt von einem schon fast kupferfarben wirkenden „Band“ aus einer ganz „besonderen Bronze-Legierung“ blickt die Statue von Renaissance-Baumeister Alessandro Pasqualini von ihrem Sockel aus über den Marktplatz. Ihm zu Füßen ein buntes, sorgfältig arrangiertes und Steinchen für Steinchen zusammengesetztes Mosaik.

Steine aus der ganzen Welt hat Maria Fernandez für ihr Mosaik verwendet. Aus Brasilien, Portugal und natürlich dem Baumeister zu Ehren aus seiner Heimat Italien stammen die farblich sehr verschiedenen Gesteine. Von blau über orange und beige bis hin zum „klassischen“ steingrau reicht die Farbpalette. Der Großteil der Mosaiksteinchen stammt aus einem deutschen Steinbruch und steuert quasi den Hintergrund bei, vor dem die anderen Farben besonders intensiv hervorstechen. Für die intensive Farbwirkung des Gesamtbildes unabdingbar sind auch die dunkelgrauen Fugen, erläutert die Künstlerin: „Sie bringen die Farben zum Leuchten, so wie bei einer Bleiverglasung.“

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Dank der warmen Temperaturen gingen Verlegung und Verfugung des Mosaiks deutlich schneller vonstatten als veranschlagt. Nun fehlt nur noch der Feinschliff. Sobald die Fugmasse abgetrocknet und das Kunstwerk „sauber“ ist, erhält es eine schützende Schicht. Denn schließlich sollen Pasqualini und sein Mosaik nicht unnahbar bleiben, sondern aus nächster Nähe betrachtet, angefasst und sogar – zumindest der Sockel – betreten werden dürfen.

Link zum Video für alle App-Nutzer.

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