
Unsere Welt ist zunehmend digital vernetzt. Ob Wirtschaft, Arbeits- oder Lebenswelt – der digitale Wandel ist in vollem Gange. Die technologischen Entwicklungen sind rasant. Die Art, wie wir uns informieren, wie wir kommunizieren, wie wir konsumieren, wie wir leben, verändert sich. Wie kann die Digitalisierung gestalten werden? Was bedeutet der Wandel für den Einzelnen? Welche Chancen stehen welchen Risiken gegenüber?
„Die Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Das Digitale muss dem Menschen dienen!“ verlangte der Schirmherr der Veranstaltung, Thomas Rachel MdB, vor rund 100 Gästen in der Kulturfabrik Becker&Funck in Düren.
„Die Zukunft ist ungeduldig. Sie will gestaltet werden. Und wenn wir die Zukunft nicht selbst mitgestalten, dann gefährden wir nicht nur die Grundlage unseres Wohlstands, sondern werden auch weiterhin nach den Regeln anderer spielen. Das kann nicht unser Sinn und Zweck sein!“, lautete die Analyse und der gleichzeitige Appell der Hochschulprofessorin Ternès.
An konkreten Beispielen aus Arbeitsmarkt, Wirtschaft sowie Bildung und Medizin beleuchteten Ternès und Rachel die Herausforderungen und Chancen, die mit der Digitalisierung verbunden sind. Im Unterschied zu China und den USA sei eine europäische Vision von Digitalisierung nötig, die Wirtschaftswachstum und Wandel ermögliche und gleichzeitig den Menschen in den Mittelpunkt stelle, forderten Prof. Ternès und Forschungsstaatssekretär Rachel.
Wenn bewahrt werden soll, was wichtig ist, sei Offenheit für Veränderung von Bedeutung, wichtig sei, Neues zu wagen, betonte Christdemokrat Rachel und traf auf breite Zustimmung bei den Gästen, die sich in der Diskussion lebhaft beteiligten.