
Erneut hat der pfarrliche Krisenstab der GdG Heilig Geist Jülich Mitte der Woche konferiert und nach Beratung mit den Spitzen von Kirchenvorstand und GdG-Vorstand und dem Pastoralteam empfohlen, die Aussetzung von Präsenz-Gottesdiensten über den Januar hinaus zu verlängern. Man habe die Hoffnung, dass die Infektionszahlen weiter abklingen und dann bald wieder Präsenz-Gottesdienste in unseren Kirchen ohne Ansteckungsgefahren gefeiert werden können.
Alle Menschen seien zur Zeit aufgerufen, Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Ziel dieser Maßnahmen sei es, eine schnelle Absenkung der Inzidenzen zu erreichen und dann damit auch wieder eine Lockerung der Maßnahmen für alle zu ermöglichen. Speziell auch mit Blick auf die weitestgehend nicht bekannten wichtigen Informationen rund um das Thema „Mutationen des Virus“ bestehe eventuell eine noch höhere Gefährdung der Mitwirkenden des Gottesdienstes. Außerdem gäbe es in der Pfarrei Heilig Geist Jülich und über andere Anbieter Alternativen zum Präsenz-Gottesdienst: Streaming; Radio und Fernseh-Gottesdienste.
Aufgrund dessen gäbe der Krisenstab der GdG Heilig Jülich die Empfehlung, die Gottesdienste online stattfinden zu lassen, solang der Inzidenzwert im Kreis Düren nicht stabil unter 50 liegt. Jeden Sonn- und Feiertag werde ein Streaming-Gottesdienst in der Pfarrei gefeiert und über den Youtube-Kanal zugänglich gemacht. Alle Gebetsanliegen werden darin aufgenommen. Je nach Infektionsgeschehen werden die Maßnahmen und damit die Entscheidung über Präsenz-Gottesdienste abgeändert.