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Bewegung auf dem Bau

Und es passiert doch etwas. Auf dem Gelände der ehemaligen Jülicher Musikschule fallen die ersten Mauern.

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Abriss der alten Musikschule. Foto: Britta Sylvester
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Eine bewegte Geschichte hat sie in den vergangenen rund 50 Jahren erlebt: die Jülicher Musikschule. Richtig viel Bewegung, und das im Wortsinne, gab es vor elf Jahren als nämlich das Kollegium der Musikschule aus den altbekannten Räumlichkeiten an der Schirmerstraße / Ecke Schützenstraße ausziehen und die Schülerschar fortan ins Schulzentrum an der Linnicher Straße pilgern musste.

Seitdem ist der Bau geräumt, steht leer und harrt der Dinge, die da kommen. Lange passierte nichts. Vor einigen Wochen rollte, zumindest für Nicht-Eingeweihte dann doch plötzlich, schweres Gerät und die ersten Mauern wurden abgerissen. Was allerdings auf dem ehemaligen Musikschulgelände vor sich geht, ist aktuell Gegenstand von Spekulationen. Noch verrät kein Schild, was dort entstehen wird.

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Auch die Stadt Jülich kann nicht wirklich Auskunft geben, denn: Der sogenannte „Lasten- und Nutzenübergang“ von der Stadt zum neuen Eigentümer ist vollzogen, sprich der Investor hat das Gelände vollständig bezahlt, darf somit nun entscheiden, trägt aber gleichzeitig auch die Verantwortung für die „Entwicklung“ des Grundstücks. Im August vergangenen Jahres wurde der Notarvertrag „verhandelt“, so Tatjana Psotta-Schmitz, Leiterin des kaufmännischen Immobilienmanagements bei der Stadtverwaltung. Üblicherweise beinhalten derlei Verträge auch Verpflichtungen für den Käufer. Im Falle der Musikschule ist der neue Besitzer eine „Abriss- und Bebauungsverpflichtung“ eingegangen, die in diesem Jahr eingelöst werden muss. Klar ist weiterhin, dass auf dem Gelände Wohnbebauung entstehen wird und zwar im Verlauf von 48 Monaten, denn auch das sieht der Vertrag vor.

Mehr zur Geschichte der Musikschule.


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