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Zentrales Endoprothetikzentrum

Reformpläne bestätigen große Erfahrung und hohe Qualität bei der Behandlung von Hüft-, Kniegelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen – ebenso Neurologie und Palliativmedizin – alle medizinischen Leistungen bleiben uneingeschränkt bestehen.

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Foto: St. Augustinus-Krankenhaus Düren
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Im Rahmen der Krankenhausreform hat das NRW-Gesundheitsministerium alle Krankenhäuser des Landes darüber informiert, wo zukünftig bestimmte Erkrankungen behandelt werden sollen. Ziel ist es, spezielle Behandlungen ab Januar 2025 nur noch zentriert in den Krankenhäusern anzubieten, die die beste Behandlungsqualität und größte Erfahrung im Sinne der Patienten bieten. Das St. Augustinus-Krankenhaus Düren soll nach dem Willen des NRW-Gesundheitsministeriums das einzige Krankenhaus im Kreis Düren sein, das Implantationen von Endoprothesen, also der künstliche Ersatz eines geschädigten Gelenks, sowohl am Kniegelenk als auch am Hüftgelenk durchführt . Ebenso werden in der Orthopädie und Unfallchirurgie des St. Augustinus-Krankenhauses in unveränderter Anzahl weiterhin Wirbelsäulen-Erkrankungen behandelt.

Zu dem Leistungsspektrum des Krankenhauses gehören wie bisher auch die Klinik für Neurologie, Palliativmedizin, Allgemein- und Viszeralchirurgie und Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie und Gastroenterologie sowie die Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie.

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In den medizinischen Spezialgebieten konnte das Lendersdorfer Krankenhaus gegenüber dem Ministerium überzeugen: Die im Kreis Düren einzige Klinik für Neurologie beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit krankheitsbedingen Störungen und Ausfällen des Nervensystems. Dazu zählen vor allem Schlaganfälle, deren Diagnostik und Behandlung auf einer Spezialstation (Stroke-Unit) erfolgen.

Die Palliativmedizin existiert seit 2008 am St. Augustinus-Krankenhaus mit einer eigenen Station und einem medizinisch-pflegerischen Team mit spezieller Qualifikation und Ausbildung. Die Abteilung ist neben dem Universitätsklinikum Aachen das zweitgrößte Palliativzentrum nach dem Rhein-Maas Klinikum Würselen. In Lendersdorf werden schwerstkranke Menschen und deren Angehörige nach ganzheitlichen Gesichtspunkten behandelt bzw. betreut. Dazu gehört neben der rein medizinisch-pflegerischen Behandlung auch eine physiotherapeutische und psychosoziale Betreuung.

Krankenhausgeschäftsführer Renardo Schiffer zeigt sich sehr erfreut: „Wir begrüßen die Planungen des Ministeriums natürlich sehr. Sie sind sehr gut für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lendersdorfer Krankenhaus und vor allen Dingen für die Patientinnen und Patienten, die bei uns weiterhin optimal medizinisch und pflegerisch betreut werden.“

Die Krankenhäuser mussten im Vorfeld nachweisen, ob die Vorgaben des Landes eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem Informationen zu fachärztlicher und fachpflegerischer Personalausstattung, das Vorhandensein entsprechender medizinischer Geräte und Strukturen sowie Nachweise zu Fallzahlen, um die medizinische Erfahrung zu dokumentieren.

„Wir haben seit Jahren eine sehr hohe Behandlungsqualität bei konstant hohen Fallzahlen. Und genau die haben wir beim Ministerium auch beantragt. Auch weil wir genügend Ärzte und Pflegende haben, um die Menschen zu behandeln. Wir haben keine Visionen sondern Fakten liefern können. Das hat das Gesundheitsministerium ganz offensichtlich überzeugt“, so Schiffer.

Seit über zwei Jahrzehnten verfügt das St. Augustinus-Krankenhaus über eine besondere Expertise, beispielsweise in der Endoprothetik für den gesamten menschlichen Bewegungsapparat, und ist dafür weit über die Region hinaus bekannt. Seit vielen Jahren ist die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie als Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung zertifiziert. Mit dem Rehabilitationszentrum Düren, einer Praxis für Orthopädie und weiteren Fachdisziplinen bietet sich den Patientinnen und Patienten eine vollumfängliche und optimale endoprothetische Versorgung am St. Augustinus-Krankenhaus.

Darüber hinaus beginnt noch in diesem Jahr der Bau eines vierten Operationssaales. Die Baugenehmigung liegt bereits vor. „Wir erwarten steigende Behandlungszahlen, weil umliegende Krankenhäuser bestimmte Behandlungen gar nicht mehr oder nur noch in begrenzter Zahl durchführen werden.“, ergänzt Schiffer. Bis dahin werden die Operationen in Schichten und pro Tag verlängert, um den Behandlungsbedarf zu decken.


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