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Sie haben die Wahl!

Die Bundestagswahl ist „geschafft“, da wirft die Kommunalwahl ihre langen Schatten voraus. Jeden Monat wird der HERZOG dieses Thema nun begleiten. Zeitgleich findet die Bürgermeisterwahl statt. Axel Fuchs bewirbt sich für eine dritte Amtszeit. Frank Radermacher (CDU) tritt als Gegenkandidat an. Bis 7. Juli müssen Interessierte, die ebenfalls eine Bewerbung für das Amt abgeben wollen, dies beim Wahlamt im Rathaus getan haben. Zwei Bewerber haben sich via Soziale Medien zu einer Kandidatur bekannt. Damit es amtlich wird, müssen zuvor pro Bewerbung 200 Unterschriften vorgelegt werden. Sicher ist eins: Am Sonntag, 14. September, fallen die Entscheidungen.

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Amtsinhaber Axel Fuchs, der sich als parteiloser Überraschungskandidat gegen ein sechsköpfiges Bewerberfeld in der Stichwahl 2015 durchgesetzt hatte und bei der Wiederwahl 2020 ohne Gegenkandidaten die Ziellinie mit über 83 Prozent überschritt, stellt sich zum dritten Mal zur Wahl.

Das Demokratieverständnis, dass wenigstens zwei Bewerber zur Wahl stehen sollten, propagiert in diesem Jahr die CDU-Fraktion. Nachdem Frank Radermacher 2020 als CDU-Parteichef formulierte, dass es nach fünfjähriger guter Zusammenarbeit einfach eine logische Folge sei, den Amtsinhaber Fuchs zu unterstützen, wirft nun selbst den Hut in den Ring. Das Statement 2025 lautet, „dass wir nach Jahrzehnten mal was völlig Neues probieren in Jülich: mit einem Bürgermeister, der einer Partei angehört. Das gibt es, glaube ich, seit über 30 Jahren nicht mehr.“

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Ganz klar positioniert sich die UWG JÜL, die bereits 2020 Axel Fuchs bei seiner Kandidatur unterstützte. „Wir haben es seit unserer Gründung geschafft, dass es keinen parteigebundenen Bürgermeister mehr gibt, und das wollen wir gerne fortsetzen.“ Eine Klientelpolitik, „die passieren kann, nicht muss“, wolle man nicht. „Das ist mit einem parteilosen Bürgermeister einfacher.“

Vor Mai, so erklärt Christine Klein als Sprecherin von Bündnis 90 / Die Grünen, ist mit einer Entscheidung nicht zu rechnen, ob ein eigener Bürgermeisterkandidat aufgestellt werde. Erst dann findet die Aufstellungsversammlung statt. Ansonsten sieht Klein ihre Fraktion gut aufgestellt: Seit November sei man in Vorbereitungen, und die Gespräche für die Besetzung der Stimmbezirke liefen gut.

Die SPD wird Kandidaten in die Bürgermeisterwahl schicken. SPD-Parteichefin Katja Böcking konstatiert, dass man intern eine Reihe guter Leute habe, aber nach vielen Vorgesprächen hätten alle in Frage kommenden Parteimitglieder aus „nachvollziehbaren Gründen“ verzichtet. Ob die SPD sich entscheidet, einen Kandidaten zu unterstützen, müsse die Mitgliederversammlung entscheiden. Der Termin hierfür steht aber noch nicht fest.

„Unsere Unterstützung gehört ganz klar Axel Fuchs. Wir waren die ersten, die seine Kandidatur 2015 unterstützt haben, und wir bleiben auch bei der Entscheidung“, erklärt Frank Bourguignon für die FDP. Bezüglich der Besetzung der 19 Wahlbezirke räumte er ein, dass es eine Herausforderung sei, versprach aber auch: „Wir haben da noch die eine oder andere Überraschung bei Neuzugängen im Köcher.“

Sie haben die Wahl

Im September sind Kommunalwahlen.
Ab Mai stellt der HERZOG jeden Monat jeweils eine Frage an die Parteien der Herzogstadt.
Die Fragen kommen direkt von Ihnen!

  • Was interessiert Sie?
  • Welche Frage bestimmt, wo Sie Ihr Kreuz auf dem Wahlzettel machen?
  • Was ist für Sie das größte Fragezeichen der nächsten fünf Jahre?

Fragen können direkt hier platziert werden.
www.herzog-magazin.de/kommunalwahl-2025/

oder per Postkarte eingesandt werden an die Redaktion Herzog, Rochusstr. 36, 52428 Jülich,
oder per Mail geschickt werden an [email protected].

Ab April können alle Jülicher mitentscheiden, welche Frage im Folgemonat gestellt werden soll.


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