mindestens 3 Buchstaben!
HERZOG - Vereine -

Willkommen im Leben

Vereine_30_23052014_2Der Ba­by­be­grü­ßungs­dienst

 

Bei einem Ur­laub in Ita­li­en stieß ich vor Jah­ren auf eine klei­ne Post­kar­te: Ein El­tern­paar ver­steckt sich angst­voll im hei­mi­schen Wohn­zim­mer hin­ter dem Sofa. Der Grund ihrer Furcht steht mit­ten im Raum: Ein Baby in einer Wiege! Dar­un­ter der Text: „Es ist kein Au­ßer­ir­di­scher!“  mehr…

HERZOG - Kunst&Design -

Ausweitung der Kampfzone

KunstDesign_30_23052014oder Flucht und Fluch der Ju­nio­ren

 

Hans Hol­bein, der Jün­ge­re, tat das, womit ein Ju­ni­or immer gut be­ra­ten ist: er mach­te sich aus dem Staub. Von Augs­burg nach Basel, von Basel nach Lon­don. Auf dem Ju­ni­or las­tet ja stets das ganze Wunsch­pro­gramm der Sippe, und damit erst gar keine Un­klar­hei­ten auf­tre­ten, be­kommt er den Namen des Va­ters, kann des­sen Brief­köp­fe und Stem­pel über­neh­men. Der Ben­ja­min hat es da leich­ter. Im Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Sohn darf er nicht nur in die Welt zie­hen und sein Erbe ver­pras­sen, son­dern er wird bei der Rück­kehr sogar wie­der in die Arme ge­schlos­sen. Diese Ge­schich­te ir­ri­tiert. mehr…

HERZOG - ans Volk -

Berlinale 2014 – Junior im Film

Ge­ne­ra­ti­on Kplus und Ge­ne­ra­ti­on 14plus

Ans-Volk_30_23052014

Schon seit 1978 gibt es bei der Ber­li­na­le eine ei­ge­ne Sek­ti­on spe­zi­ell für Kin­der und Ju­gend­li­che: Ge­ne­ra­ti­on. Dar­un­ter ver­ber­gen sich ei­gent­lich sogar zwei „Schie­nen“, un­ter­teilt nach dem Ziel­grup­pen-Alter, Filme für Kin­der zum einen, Filme für Ju­gend­li­che zum an­de­ren: In den zwei Wett­be­wer­ben Ge­ne­ra­ti­on Kplus und Ge­ne­ra­ti­on 14plus wer­den Ent­de­ckun­gen des in­ter­na­tio­na­len Ge­gen­warts­ki­nos auf Au­gen­hö­he jun­ger Men­schen prä­sen­tiert und mit den Glä­ser­nen Bären und den Prei­sen der in­ter­na­tio­na­len Jurys aus­ge­zeich­net. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

Von Lapsus und Schwüren

Titel_29_23042014Klei­ne und große Ver­spre­chen

 

Adam und Eva leb­ten in Paris. Die­ser Ver­spre­cher einer mei­ner nächs­ten Ver­wand­ten, der ich hoch und hei­lig ver­spre­chen muss­te, nie­mals nie­man­dem davon zu er­zäh­len, treibt mir immer noch Freu­den­trä­nen in die Augen. Sie hat Ta­lent für Ver­spre­cher und sorg­te in un­se­rer Ju­gend immer wie­der für Über­ra­schun­gen und nette Wort­ver­dre­her und kann mit un­se­rem Bun­des­prä­si­den­ten mit­hal­ten. Mit „Ver­kehr­te Äste“ be­grüß­te Herr Gauck seine bra­si­lia­ni­schen Gäste. „Hil­f­reich ist die Kennt­nis der deut­schen Stra­fe…Spra­che!“ ent­geg­ne­te ihm Dirk Nie­bel. Aber was hilft die Kennt­nis der Spra­che, wenn man den Namen der ei­ge­nen Che­fin ver­gisst: „Es ist Ihr Land und nicht das von An­drea Mer­kel.” mehr…

HERZOG - Vereine -

Mottersproch

Die Mund­art­freun­de im Jü­li­cher Ge­schichts­ver­ein

Vereine_29_23042014

Längst sind sie eine Tra­di­ti­on, die aus dem kul­tu­rel­len Leben Jü­lichs nicht mehr weg­zu­den­ken sind: die jähr­li­chen Mund­ar­ta­ben­de, die die VHS ge­mein­sam mit den Mund­art­freun­den im Jü­li­cher Ge­schichts­ver­ein je­weils im No­vem­ber ver­an­stal­ten. Der An­drang ist so groß, dass das na­he­zu drei­stün­di­ge Pro­gramm zwei Mal hin­ter­ein­an­der am Nach­mit­tag und am Abend vor aus­ver­kauf­tem Haus auf­ge­führt wer­den muss. mehr…

HERZOG - Geschichte/n -

Ein großes Versprechen

„Die Zu­kunft be­ginnt in Jü­lich“

Geschichten_29_23042014

Mit die­ser Schlag­zei­le war­te­te am 16.5.1962 die Rhei­ni­sche Post auf. Der Zei­tungs­be­richt bezog sich auf die im Ent­ste­hen be­grif­fe­ne Kern­for­schungs­an­la­ge im Stet­ter­ni­cher Staats­forst bei Jü­lich. Der Land­tag des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len hatte am 11.12.1956 ein­stim­mig die Grün­dung einer Atom­for­schungs­an­la­ge ge­for­dert. mehr…

HERZOG - Kunst&Design -

Leben auf Teufel komm raus

KunstDesign_29_23042014denn alle Lust will Ewig­keit

 

Alle Kunst­wer­ke sind ein Ver­spre­chen. Land­schaf­ten ge­lo­ben uns Hei­mat, Tiere etwas wie Anmut und Por­träts ver­spre­chen Cha­rak­ter und In­te­gri­tät. Fehlt das alles und zei­gen die Bil­der statt­des­sen Ver­trei­bung, Ge­bre­chen und Nied­rig­keit, dann kla­gen sie an und for­dern das Ver­spro­che­ne ein. So gibt es Blu­men ge­malt wie Duft und reine Lust, wie­der an­de­re ste­hen noch vol­ler Zu­ver­sicht in der Vase, ein ers­tes ab­ge­fal­le­nes Blü­ten­blatt am Boden und wie­der an­de­re ragen wie Bar­ri­ka­den vor dem Nichts. mehr…