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HERZOG - Menschen -

Stefan Palm

Menschen_31_23062014Ein Mann der großen Musik

 

„Es wird so viel über Musik ge­spro­chen und so wenig ge­sagt. Ich glau­be über­haupt, die Worte rei­chen nicht hinzu, und fände ich, dass sie hin­reich­ten, so würde ich am Ende keine Musik mehr ma­chen.“, sagte einst Felix Men­dels­sohn-Bar­tholdy. Und wenn uns diese Worte nicht von jenem be­rühm­ten Kom­po­nis­ten aus dem Zeit­al­ter der Ro­man­tik über­lie­fert wären, so könn­te man genau so gut glau­ben, es han­de­le sich viel­leicht um ein Zitat von Ste­fan Palm, einem Jü­li­cher Aus­nah­me­mu­si­ker, den wir kürz­lich zu­hau­se be­such­ten und ken­nen­ler­nen durf­ten. mehr…

HERZOG - Geschichte/n -

Wir sind… im Krieg

Vor 100 Jah­ren brach der Erste Welt­krieg aus

Geschichten_31_23062014

Am Ge­den­ken an den 100. Jah­res­tag des Aus­bruchs des Ers­ten Welt­kriegs in die­sem Jahr kommt man nicht vor­bei. Zahl­rei­che Aus­s­tel­lun­gen, Ver­an­stal­tun­gen und Pub­li­ka­tio­nen the­ma­ti­sie­ren diese „Ur­ka­ta­stro­phe“ des 20. Jahr­hun­derts. Vor allem in Deutsch­land scheint es einen enor­men Nach­hol­be­darf in der Aus­ein­an­der­set­zung mit dem „Gro­ßen Krieg“ zu geben, wie er in Frank­reich und Eng­land ge­nannt wird. mehr…

HERZOG - Vereine -

Kein bisschen leise

Die Over­ba­cher Sing­schu­le

Vereine_31_23062014

Sie ist knapp 30 Jahre alt und eine be­währ­te mu­si­ka­li­sche und päd­ago­gi­sche In­sti­tu­ti­on im Jü­li­cher Raum. Für viele Mit­glie­der war sie in der Ver­gan­gen­heit Sprung­brett für die pro­fes­sio­nel­le mu­si­ka­li­sche Lauf­bahn und ei­ni­ge – in­zwi­schen – Pro­fi­sän­ger kehr­ten auch immer wie­der für kon­zer­tan­te Auf­trit­te in ihre mu­si­ka­li­sche „Hei­mat“ zu­rück. Die Rede ist von der Over­ba­cher Sing­schu­le, die da­mals aus der Zu­sam­men­ar­beit mit dem Sa­le­sia­ni­schen Zen­trum und dem Gym­na­si­um Over­bach ent­stand. mehr…

HERZOG - Kunst&Design -

Das wärmende, schwärmende Wir-Gefühl

KunstDesign_31_23062014oder der Drang nach Ge­mein­schaft

 

Als ich diese Ge­schich­te von den über­kleb­ten Pla­kat­wän­den hörte, die er zu sei­nen Lein­wän­den mach­te und die New Yor­ker U-Bahn­hö­fe zu sei­nem Ate­lier wur­den, da habe ich mir diese Pla­kat­wän­de weiß ge­dacht. Doch aus­schlag­ge­bend war es wohl, dass sie schwarz ge­we­sen sind. Tun­nel­große und schwarz über­kleb­te Pla­kat­wän­de, die nicht ver­mie­tet wor­den waren und vor denen sich das Pub­li­kum be­reits ein­ge­fun­den hatte, das ihm In­spi­ra­ti­on und Mo­ti­va­ti­on sein soll­te: mehr…

HERZOG - Titelstorys -

Herzog Junior

Wie er­zieht man einen Fürs­ten?

Titel_30_23052014

Kin­der­er­zie­hung ist eine stete Her­aus­for­de­rung und eine sehr ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be. Dies gilt umso mehr bei je­man­dem, der als Herr­scher ge­bo­ren wird: Auch der Her­zog war ein­mal ein Her­zog­lein. Einer der be­deu­tends­ten Jü­li­cher Her­zö­ge war Wil­helm V. von Jü­lich-Kleve-Berg (1516-1592), den man auch „Den Rei­chen“ nann­te. Ihm ver­dan­ken wir, dass Jü­lich eine „Her­zog­stadt“ wurde, ließ er doch die Stadt nach einem ver­hee­ren­den Brand im Jahr 1547 als idea­le Stadt- und Fes­tungs­an­la­ge wie­der­er­rich­ten. mehr…

HERZOG - Vereine -

Willkommen im Leben

Vereine_30_23052014_2Der Ba­by­be­grü­ßungs­dienst

 

Bei einem Ur­laub in Ita­li­en stieß ich vor Jah­ren auf eine klei­ne Post­kar­te: Ein El­tern­paar ver­steckt sich angst­voll im hei­mi­schen Wohn­zim­mer hin­ter dem Sofa. Der Grund ihrer Furcht steht mit­ten im Raum: Ein Baby in einer Wiege! Dar­un­ter der Text: „Es ist kein Au­ßer­ir­di­scher!“  mehr…

HERZOG - Kunst&Design -

Ausweitung der Kampfzone

KunstDesign_30_23052014oder Flucht und Fluch der Ju­nio­ren

 

Hans Hol­bein, der Jün­ge­re, tat das, womit ein Ju­ni­or immer gut be­ra­ten ist: er mach­te sich aus dem Staub. Von Augs­burg nach Basel, von Basel nach Lon­don. Auf dem Ju­ni­or las­tet ja stets das ganze Wunsch­pro­gramm der Sippe, und damit erst gar keine Un­klar­hei­ten auf­tre­ten, be­kommt er den Namen des Va­ters, kann des­sen Brief­köp­fe und Stem­pel über­neh­men. Der Ben­ja­min hat es da leich­ter. Im Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Sohn darf er nicht nur in die Welt zie­hen und sein Erbe ver­pras­sen, son­dern er wird bei der Rück­kehr sogar wie­der in die Arme ge­schlos­sen. Diese Ge­schich­te ir­ri­tiert. mehr…