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HERZOG - Geschichte/n -

Ein großes Versprechen

„Die Zu­kunft be­ginnt in Jü­lich“

Geschichten_29_23042014

Mit die­ser Schlag­zei­le war­te­te am 16.5.1962 die Rhei­ni­sche Post auf. Der Zei­tungs­be­richt bezog sich auf die im Ent­ste­hen be­grif­fe­ne Kern­for­schungs­an­la­ge im Stet­ter­ni­cher Staats­forst bei Jü­lich. Der Land­tag des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len hatte am 11.12.1956 ein­stim­mig die Grün­dung einer Atom­for­schungs­an­la­ge ge­for­dert. mehr…

HERZOG - Kunst&Design -

Leben auf Teufel komm raus

KunstDesign_29_23042014denn alle Lust will Ewig­keit

 

Alle Kunst­wer­ke sind ein Ver­spre­chen. Land­schaf­ten ge­lo­ben uns Hei­mat, Tiere etwas wie Anmut und Por­träts ver­spre­chen Cha­rak­ter und In­te­gri­tät. Fehlt das alles und zei­gen die Bil­der statt­des­sen Ver­trei­bung, Ge­bre­chen und Nied­rig­keit, dann kla­gen sie an und for­dern das Ver­spro­che­ne ein. So gibt es Blu­men ge­malt wie Duft und reine Lust, wie­der an­de­re ste­hen noch vol­ler Zu­ver­sicht in der Vase, ein ers­tes ab­ge­fal­le­nes Blü­ten­blatt am Boden und wie­der an­de­re ragen wie Bar­ri­ka­den vor dem Nichts. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

Wetterfreunde Güsten

Ar­beits­ge­mein­schaft trifft zu­ver­läs­si­ge­re Wet­ter­vor­her­sa­gen als Mess­sta­ti­on im For­schungs­zen­trum

Titel_28_23032014

Kurz vor Re­dak­ti­ons­schluss be­stä­tig­te der Spre­cher des Bun­des­amts für Ener­gie, Ver­net­zung und Agrar­wirt­schaft, kurz EVA, die un­über­trof­fe­ne Wet­ter­vor­her­sa­ge­ge­nau­ig­keit der WETTERFREUNDE GÜSTEN. Vor­stands­vor­sit­zen­der Wal­ter Temps zeig­te sich sicht­lich be­geis­tert. „Un­se­re Mühen zah­len sich end­lich aus – jetzt ist es of­fi­zi­ell!“, freu­te sich Temps im Ge­spräch mit dem HERZOG ma­ga­zin. mehr…

HERZOG - Menschen -

Kerry Jago – Bonn, Barmen, ohne erbarmen

Menschen_28_23032014Zwei Fahr­rä­der, drei Züge und viel Musik…

 

In der Regel hat jeder Tag in der Woche sei­nen immer wie­der­keh­ren­den Rhyth­mus, einen immer glei­chen Ablauf. Und da das allen so geht, kreu­zen sich an be­stimm­ten Stel­len immer wie­der die Wege von Leu­ten, die sich ei­gent­lich gar nicht ken­nen, aber die ir­gend­wann mer­ken: „Ach, da war er wie­der“ oder „da fährt sie ja.“ mehr…

HERZOG - Vereine -

Das Symphonieorchester des kleinen Mannes

Das Man­do­li­ne­nor­che­s­ter Kos­lar

Vereine_28_23032014

Kaum sind die letz­ten Kon­zert­tö­ne ver­hallt, wer­den beim Man­do­li­ne­nor­che­s­ter in Jü­lich-Kos­lar unter der Lei­tung von Ste­phan He­be­ler be­reits die Pla­nun­gen für das kom­men­de Jahr kon­kre­ti­siert. Dabei ist das Herbst­kon­zert in der Schloss­ka­pel­le im No­vem­ber immer der Hö­he­punkt und damit auch Pla­nungs­schwer­punkt. Dar­über hin­aus wird das Or­che­s­ter auch bei an­de­ren Ver­an­stal­tun­gen bzw. beim vor­weih­nacht­li­chen Kon­zert in der Kos­la­rer Pfarr­kir­che mit­wir­ken. mehr…

HERZOG - Kunst&Design -

Wettern

KunstDesign_28_23032014Alle reden vom Wet­ter – wir nicht,

 

so lau­te­te ein­mal der Slo­gan auf einem Pla­kat der DB, das auf leuch­tend rotem Grund das Foto des neuen, unter den elek­tri­schen Ober­lei­tun­gen heran sau­sen­den Per­so­nen­zugs zeig­te. Die 68er Stu­den­ten­be­we­gung hat dann das Pla­kat für sich ver­ein­nahmt und den Schnell­zug durch die Pro­fi­le von Marx, En­gels und Lenin er­setzt. Das Rot und der Slo­gan blie­ben…

Das ist heute längst Ge­schich­te. Die DB redet bei aus­fal­len­den Kli­ma­an­la­gen und ver­eis­ten Bahn­glei­sen recht häu­fig vom Wet­ter und Marx, En­gels, wer bitte war das noch gleich…?

Die The­men wech­seln, das Wet­ter bleibt. Das Wet­ter ist be­kannt­lich das Um­gangsthe­ma schlecht­hin, erst recht, wenn man jen­seits des 50. Brei­ten­gra­des lebt und sich das halbe Jahr unter die Wol­ken zu du­cken hat.

Un­se­re west­go­ti­schen Alt­vor­de­ren fa­ckel­ten da nicht lange und ver­schaff­ten sich mit der Dop­pelaxt einen Platz an der Sonne: An­da­lu­si­en, Aqui­ta­ni­en, da kön­nen wir nur von träu­men. Und selbst wer als Au­ser­wähl­ter dort 4 Wo­chen Ur­laub ma­chen kann, es blei­ben fünf Re­gen­mo­na­te. mehr…

HERZOG - ans Volk -

Ein Alpen-Schnee-Western

Geschichten_28_23032014Neues von der BERLINALE-Schlecht­wet­ter­front

 

Am letz­ten Sonn­tag der Ber­li­na­le ist immer Ki­no­wet­ter, denn ob Son­nen­schein oder Hagel, den Ki­no­tag las­sen sich die Ber­li­ner nicht ent­ge­hen. Die Idee ist, dass die Be­woh­ner der Stadt noch ein­mal so rich­tig Fes­ti­val­luft schnup­pern kön­nen und an die­sem Tag sogar zu fa­mi­li­en­freund­li­chen Prei­sen. Dann sind die Sper­ren auch schon mal ge­öff­net und die Ber­li­ner dür­fen selbst über den roten Tep­pich zu ihrem Fil­mer­leb­nis schrei­ten. Ste­hen sie doch sonst VOR der Sper­re, um ihren Stars zu­zu­ju­beln in der Hoff­nung viel­leicht einen Schnapp­schuss oder gar ein Au­to­gramm zu er­gat­tern. Am meis­ten um­ju­belt war die­ses Jahr Ge­or­ge Cloo­ney, mal wie­der, muss man sagen. mehr…