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HERZOG - Kunst&Design -

Das wärmende, schwärmende Wir-Gefühl

KunstDesign_31_23062014oder der Drang nach Ge­mein­schaft

 

Als ich diese Ge­schich­te von den über­kleb­ten Pla­kat­wän­den hörte, die er zu sei­nen Lein­wän­den mach­te und die New Yor­ker U-Bahn­hö­fe zu sei­nem Ate­lier wur­den, da habe ich mir diese Pla­kat­wän­de weiß ge­dacht. Doch aus­schlag­ge­bend war es wohl, dass sie schwarz ge­we­sen sind. Tun­nel­große und schwarz über­kleb­te Pla­kat­wän­de, die nicht ver­mie­tet wor­den waren und vor denen sich das Pub­li­kum be­reits ein­ge­fun­den hatte, das ihm In­spi­ra­ti­on und Mo­ti­va­ti­on sein soll­te: mehr…

HERZOG - Titelstorys -

Herzog Junior

Wie er­zieht man einen Fürs­ten?

Titel_30_23052014

Kin­der­er­zie­hung ist eine stete Her­aus­for­de­rung und eine sehr ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be. Dies gilt umso mehr bei je­man­dem, der als Herr­scher ge­bo­ren wird: Auch der Her­zog war ein­mal ein Her­zog­lein. Einer der be­deu­tends­ten Jü­li­cher Her­zö­ge war Wil­helm V. von Jü­lich-Kleve-Berg (1516-1592), den man auch „Den Rei­chen“ nann­te. Ihm ver­dan­ken wir, dass Jü­lich eine „Her­zog­stadt“ wurde, ließ er doch die Stadt nach einem ver­hee­ren­den Brand im Jahr 1547 als idea­le Stadt- und Fes­tungs­an­la­ge wie­der­er­rich­ten. mehr…

HERZOG - Vereine -

Willkommen im Leben

Vereine_30_23052014_2Der Ba­by­be­grü­ßungs­dienst

 

Bei einem Ur­laub in Ita­li­en stieß ich vor Jah­ren auf eine klei­ne Post­kar­te: Ein El­tern­paar ver­steckt sich angst­voll im hei­mi­schen Wohn­zim­mer hin­ter dem Sofa. Der Grund ihrer Furcht steht mit­ten im Raum: Ein Baby in einer Wiege! Dar­un­ter der Text: „Es ist kein Au­ßer­ir­di­scher!“  mehr…

HERZOG - Kunst&Design -

Ausweitung der Kampfzone

KunstDesign_30_23052014oder Flucht und Fluch der Ju­nio­ren

 

Hans Hol­bein, der Jün­ge­re, tat das, womit ein Ju­ni­or immer gut be­ra­ten ist: er mach­te sich aus dem Staub. Von Augs­burg nach Basel, von Basel nach Lon­don. Auf dem Ju­ni­or las­tet ja stets das ganze Wunsch­pro­gramm der Sippe, und damit erst gar keine Un­klar­hei­ten auf­tre­ten, be­kommt er den Namen des Va­ters, kann des­sen Brief­köp­fe und Stem­pel über­neh­men. Der Ben­ja­min hat es da leich­ter. Im Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Sohn darf er nicht nur in die Welt zie­hen und sein Erbe ver­pras­sen, son­dern er wird bei der Rück­kehr sogar wie­der in die Arme ge­schlos­sen. Diese Ge­schich­te ir­ri­tiert. mehr…

HERZOG - ans Volk -

Berlinale 2014 – Junior im Film

Ge­ne­ra­ti­on Kplus und Ge­ne­ra­ti­on 14plus

Ans-Volk_30_23052014

Schon seit 1978 gibt es bei der Ber­li­na­le eine ei­ge­ne Sek­ti­on spe­zi­ell für Kin­der und Ju­gend­li­che: Ge­ne­ra­ti­on. Dar­un­ter ver­ber­gen sich ei­gent­lich sogar zwei „Schie­nen“, un­ter­teilt nach dem Ziel­grup­pen-Alter, Filme für Kin­der zum einen, Filme für Ju­gend­li­che zum an­de­ren: In den zwei Wett­be­wer­ben Ge­ne­ra­ti­on Kplus und Ge­ne­ra­ti­on 14plus wer­den Ent­de­ckun­gen des in­ter­na­tio­na­len Ge­gen­warts­ki­nos auf Au­gen­hö­he jun­ger Men­schen prä­sen­tiert und mit den Glä­ser­nen Bären und den Prei­sen der in­ter­na­tio­na­len Jurys aus­ge­zeich­net. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

Von Lapsus und Schwüren

Titel_29_23042014Klei­ne und große Ver­spre­chen

 

Adam und Eva leb­ten in Paris. Die­ser Ver­spre­cher einer mei­ner nächs­ten Ver­wand­ten, der ich hoch und hei­lig ver­spre­chen muss­te, nie­mals nie­man­dem davon zu er­zäh­len, treibt mir immer noch Freu­den­trä­nen in die Augen. Sie hat Ta­lent für Ver­spre­cher und sorg­te in un­se­rer Ju­gend immer wie­der für Über­ra­schun­gen und nette Wort­ver­dre­her und kann mit un­se­rem Bun­des­prä­si­den­ten mit­hal­ten. Mit „Ver­kehr­te Äste“ be­grüß­te Herr Gauck seine bra­si­lia­ni­schen Gäste. „Hil­f­reich ist die Kennt­nis der deut­schen Stra­fe…Spra­che!“ ent­geg­ne­te ihm Dirk Nie­bel. Aber was hilft die Kennt­nis der Spra­che, wenn man den Namen der ei­ge­nen Che­fin ver­gisst: „Es ist Ihr Land und nicht das von An­drea Mer­kel.” mehr…

HERZOG - Vereine -

Mottersproch

Die Mund­art­freun­de im Jü­li­cher Ge­schichts­ver­ein

Vereine_29_23042014

Längst sind sie eine Tra­di­ti­on, die aus dem kul­tu­rel­len Leben Jü­lichs nicht mehr weg­zu­den­ken sind: die jähr­li­chen Mund­ar­ta­ben­de, die die VHS ge­mein­sam mit den Mund­art­freun­den im Jü­li­cher Ge­schichts­ver­ein je­weils im No­vem­ber ver­an­stal­ten. Der An­drang ist so groß, dass das na­he­zu drei­stün­di­ge Pro­gramm zwei Mal hin­ter­ein­an­der am Nach­mit­tag und am Abend vor aus­ver­kauf­tem Haus auf­ge­führt wer­den muss. mehr…