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HERZOG - Kunst&Design -

Ein Kunstprojekt on the road – Teil 1

Show­down mit Cops bzw. Vopos

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Nach dem Krieg ist vor dem Krieg? Der Blick in die Me­di­en scheint das zu be­stä­ti­gen, dabei gab es ein­mal so etwas wie eine Frie­dens­be­we­gung. 1982 Demo in Bonn, im Hof­gar­ten, am Mi­kro­fon Petra Kelly , Hein­rich Böll, Gün­ter Grass. Das kommt mir heute so his­to­risch vor wie Rosa Lu­xem­burg und Karl Lieb­knecht, dabei bin ich unten in der Menge ge­we­sen. Und nicht nur dort. mehr…

HERZOG - Menschen -

Boarderlines – Interview mit Andreas Brendt

Wei­ter­ma­chen & die Un­si­cher­heit Un­si­cher­heit sein las­sen

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In sei­nem Erst­lings­ro­man „Boar­der­li­nes“ nimmt der Sur­fer und Wel­ten­bumm­ler An­dre­as Brendt seine Leser mit auf eine span­nen­de Reise in die ent­le­gens­ten Orte der Welt. Ge­schich­ten, die so haut­nah er­schei­nen, als sei der Leser bei allen Aben­teu­ern selbst dabei ge­we­sen, er­zählt Brendt, der selbst in Jü­lich auf­wuchs. Die „A­ma­zon“-Kom­men­ta­re über­schla­gen sich, und die Bü­cher­fo­ren lie­ben sein Werk. Auch die Pres­se ist be­geis­tert. Am 20. No­vem­ber liest An­dre­as Brendt im KuBa aus sei­nem Buch und freut sich rie­sig auf seine Hei­mat. Wäh­rend un­se­res In­ter­views be­fand er sich ge­ra­de in Su­ma­tra, doch weder die große Ent­fer­nung, noch zahl­rei­che Strom­aus­fäl­le auf der in­do­ne­si­schen Insel, konn­te uns davon ab­hal­ten, die­ses In­ter­view zu füh­ren… mehr…

HERZOG - Geschichte/n -

Jülich… Die Stadt in Trümmern

Jü­lich nach dem Luft­an­griff vom 16. No­vem­ber 1944

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In der März-Aus­ga­be des ver­gan­ge­nen Jah­res war an die­ser Stel­le ein Luft­bild der Stadt Jü­lich aus dem Jahr 1932 zu sehen. Auf die­sem kann man gut er­ken­nen, warum Jü­lich vor dem Zwei­ten Welt­krieg mit dem Slo­gan „Stadt im Grü­nen“ für sich warb. Ein ganz an­de­res Bild zeigt das hier nun wie­der­ge­ge­be­ne Luft­bild, das am 16. De­zem­ber 1944 ent­stand. Es zeigt Jü­lich einen Monat nach dem ver­hee­ren­den Luft­an­griff vom 16. No­vem­ber 1944. In­ner­halb einer hal­b­en Stun­de war die Stadt an der Rur durch bri­ti­sches Bom­bar­de­ment na­he­zu voll­stän­dig aus­ra­diert wor­den. mehr…

HERZOG - Vereine -

Eine Bastion des Ehrenamts

Vereine_35_23102014För­der­ver­ein »Fes­tung Zi­ta­del­le Jü­lich e.V.

 

Vor 70 Jah­ren, am 16. No­vem­ber 1944, wurde Jü­lich durch Flie­ger­bom­ben zer­trüm­mert. Es gilt seit­her als die am stärks­ten zer­stör­te Stadt Deutsch­lands. Doch we­ni­ge Mo­na­te nach Kriegs­en­de, im No­vem­ber 1945, er­stellt Theo­dor Wil­de­man, Pro­vin­zi­al­bau­rat und Ver­tre­ter der obers­ten Denk­mal­be­hör­de in der Nord-Rhein­pro­vinz, nach einem Be­such der Alt­stadt Jü­lichs einen be­we­gen­den Rei­se­be­richt. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

Die Küstenstadt Jülich

Mee­res­rau­schen vor der Haus­tür

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Es ist der letz­te schö­ne Herbst­tag des Jah­res. Noch ein­mal ist es so warm ge­wor­den, dass man in der Spät­nach­mit­tags­son­ne am Strand dösen kann. Im Hin­ter­grund rau­schen mo­no­ton die Wel­len. Ich habe mir zum Ent­span­nen ein Buch mit­ge­nom­men. Genau ge­nom­men habe ich es mir über mei­nen fest im­plan­tier­ten USB-An­schluss hoch­ge­la­den. mehr…

HERZOG - ans Volk -

Rauschen

Gisa_kolumne_2_webWas ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Rau­schen. Also a) mit dem, das aus etwas her­aus kommt und b) mit dem, das erst kommt, wenn etwas geht – und zwar ziem­lich schnell von einem Ort zum an­de­ren. Der Wind in den Bäu­men, der mit den Blät­tern spielt, der Was­ser­fall, das Meer und die Bran­dung, die Au­to­bahn, die Klo­spü­lung, der Regen, das Blut in mei­nen Ohren. mehr…

HERZOG - Menschen -

Jülicher Wasser-Rauschen

In­ter­view mit Ulf Kam­burg, Ge­schäfts­füh­rer der Stadt­wer­ke Jü­lich

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HERZOG: Herr Kam­burg, als Chef der Stadt­wer­ke Jü­lich GmbH sind Sie auch zu­stän­dig für das Was­ser von Jü­lich. Sie haben si­cher schwim­men ge­lernt, wo und wann war das über­haupt?

 

Ulf Kam­burg: Ich habe schon als klei­ner Junge im ört­li­chen Hal­len­bad an un­se­rem da­ma­li­gen Wohn­ort schwim­men ge­lernt. Das muss so im Alter von drei oder vier ge­we­sen sein, denn ich kann mich er­in­nern, dass ich zu Be­ginn mei­ner Schul­zeit im Schwimm­ver­ein war. Ich halte es für wirk­lich wich­tig, dass Kin­der früh und gut schwim­men ler­nen. mehr…