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HERZOG - ans Volk -

LECKER

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem le­cker. Also mit dem für Gau­men, Zunge, Haut oder auch das Auge. Aber der Reihe nach… Das Wort le­cker as­so­zi­iert auf jeden Fall etwas Schö­nes, egal, ob es etwas gut Schme­cken­des zu essen gibt oder schön an­zu­se­hen oder zu er­füh­len ist… Nur im Rhein­land ist es näm­lich „le­cker warm“ und schenkt man einem rhein­län­di­schen Ohr­wurm Glau­ben, sind „Blut­wu­u­ursch, Kööölsch und ein le­cker Määäd­sche“ lu­kra­ti­ve Fund­stücke nur und exakt in die­ser Re­gi­on. Für mich als Zu­ge­wan­der­te ist dies nur be­dingt nach­voll­zieh­bar. Blut­wurst ist näm­lich so ziem­lich das ein­zi­ge, was ich in kei­ner noch so kur­z­en Phase mei­nes Le­bens dies­seits und jen­seits von Elbe und Rhein auch nur an­satz­wei­se le­cker ge­fun­den habe. Kölsch in flüs­sig war für mich als Kind des Os­tens lange Zeit das für mich da­mals über­haupt nicht le­cker rie­chen­de Mi­nifläsch­chen Köl­nisch Was­ser mei­ner Uroma und es hat sehr lange ge­dau­ert, bis ich diese As­so­zia­ti­on an­ge­sichts des Gers­ten­saf­tes nicht mehr hatte. mehr…

HERZOG - Vereine -

DER NEUE SCHWARM

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Bie­nen­zucht­ver­ei­ne Im­men­treu e.V.

 

Gar nicht so ein­fach, sich in das etwas un­hand­li­che weiße Klei­dungs­stück zu wüh­len, alle Reiß- und Klett­ver­schlüs­se rich­tig zu schlie­ßen. Feh­len nur noch die lan­gen Hand­schu­he – fer­tig ist das Imker-Out­fit. Für die meis­ten der knapp 15 Teil­neh­mer ist es ein ganz neues, ziem­lich un­ge­wohn­tes Ge­fühl, durch den Schlei­er un­term Im­ker­hut zu bli­cken. Aber ohne die­sen Schutz geht es nicht, wer den De­ckel vom Bie­nen­stock neh­men möch­te, ist gut be­ra­ten, den An­wei­sun­gen von Man­fred Kochs zu fol­gen. Und Ach­tung: „Nicht vor das Flug­loch stel­len, das mögen die Bie­nen nicht!“ Flug­loch? Wovon bitte redet der Mann? mehr…

HERZOG - Menschen -

KOMM, BELLO

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Komm, Bello“ oder wie ich Hunde ver­ste­hen lerne.

Max Meier, der „Hun­de­flüs­te­rer“

 

Sechs Hunde ste­hen mit ge­spitz­ten Ohren er­war­tungs­voll neben ihren Frau- und Herr­chen. „Erst auf mein Zei­chen hin löst Ihr die Leine“, ver­kün­det Max Meier der Runde, die sich zur diens­täg­li­chen Klein­hun­de­run­de am Jü­li­cher Tur­nier­platz  ein­ge­fun­den hat.

 

Die er­ho­be­ne Hand senkt sich. Fox­ter­ri­er Wil­son, Bull­dog­ge Mailo, La­b­ra­doo­del Luna, Mix Fiffi, Edi Mal­te­ser und der hol­län­di­sche Kooi­ker­hond­je Anouk sprit­zen durch­ein­an­der wie Was­ser auf einer hei­ßen Herd­plat­te. Eine spie­le­ri­sche Rau­fe­rei zwi­schen Wil­son und Anouk be­en­det die erste Runde. Die Ana­ly­se folgt: Was ist pas­siert? mehr…

HERZOG - Kunst&Design -

KUNST VERBINDET

AGB 09/2007

 

Kunst­ver­ein & In­te­gra­ti­ons­rat

 

An­ge­regt durch die Part­ner­in­itia­ti­ve des Lan­des NRW „Viel­falt ver­bin­det. In­ter­kul­tu­rel­le Öff­nung als Er­folgs­fak­tor“, der sich die Stadt Jü­lich im Ok­to­ber 2016 an­schloss, haben der Kunst­ver­ein Jü­lich und der In­te­gra­ti­ons­rat der Stadt ge­mein­sam die Idee ent­wi­ckelt, Künst­lern mit Mi­gra­ti­ons­er­fah­rung eine Platt­form zu bie­ten. Ziel ist die Teil­ha­be die­ses Po­ten­ti­als an der Ge­stal­tung der Jü­li­cher Kunst­sze­ne.

 

In den fol­gen­den Mo­na­ten wur­den durch eine Aus­schrei­bung bil­den­de Künst­ler an­ge­spro­chen, die ent­we­der in Kon­takt mit den hier an­säs­si­gen Kul­tur­ver­ei­nen sind, in Jü­lich woh­nen oder hier ar­bei­ten und sel­ber Er­fah­run­gen mit Zu­wan­de­rung mach­ten. Im Fokus soll­te der Wunsch ste­hen, ge­mein­sam un­ter­schied­li­che Aspek­te des VERBINDENS in den Wer­ken zu zei­gen. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

VORBEI

 

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Vom Ab­schied neh­men und vom in die weite Welt zie­hen, um sein Glück zu fin­den…

 

Kurz hin­ter Gar­misch gibt es eine klei­ne Pri­vat­stra­ße. Sie führt unter an­de­rem zur Lu­xus­her­ber­ge, die Prä­si­dent Obama und die an­de­ren G7 Staats­ober­häup­ter beim letz­ten po­lit­glo­ba­len Gip­fel­tref­fen in Deutsch­land auf­nahm: Schloss Elmau. Diese Stra­ße mit Blick auf das Kar­wen­del­ge­bir­ge und ma­je­stä­ti­sche Hoch­wäl­der ist nicht ein­fach so be­fahr­bar. Es be­fin­det sich hier ein klei­nes Maut­häus­chen, be­setzt mit einem ur­baye­ri­schen Wur­zel­sepp, der 2 Euro Ge­bühr kas­siert, dann die Schran­ke hebt und jedes pas­sie­ren­de Fahr­zeug mit einem frei­staat­li­chen „p­fi­at di“(Ein­zel­per­son) oder „p­fi­at eich“ (Per­so­nen­grup­pe) ver­ab­schie­det. Er­klingt ein „p­fi­at enk“, ist das die duale Ver­si­on der baye­ri­schen Ver­ab­schie­dung für ein Per­so­nen­paar. Mit dem für uns un­ge­wöhn­lich klin­gen­den Gruß ist „Be­hü­te Dich Gott“ oder „Be­hü­te Euch Gott“ ge­meint. Ein freund­li­cher Segen für die Wei­ter­rei­se.  mehr…

HERZOG - ans Volk -

TSCHÖÖÖ

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Tschö. Also dem mit Ö und all den an­de­ren auch. Also dem Tschau mit au, dem Tschüs mit einem s, mit zwei­en oder gar dem schar­fen – ganz zu schwei­gen von den vie­len Ver­klei­ne­rungs­for­men vom Tschüs­si, Tschüs­sing, Tschüss­le, Tschüss­kes bis zum Tschüs­si­kow­si. Als ich einst aus dem nord­deut­schen Tschüüüüüüüs-Land in die rhein­län­di­sche Tschö-Zone über­sie­del­te, habe ich dabei nicht nur die in­ner­deut­sche, son­dern auch eine an­de­re Grenz­li­nie über­tre­ten. mehr…

HERZOG - Vereine -

WER DEN WEG WAGT – DIE BOLIVIEN BRÜCKE

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In­ter­na­tio­na­ler Frei­wil­li­gen­dienst

 

Auf­bruch­stim­mung in der „Bo­li­vi­en-Brücke“! Zum zehn­ten Mal ent­sen­det der Ve­rein mit Sitz in Jü­lich junge Er­wach­se­ne zum Frei­wil­li­gen­dienst – ge­mein­hin als FSJ be­kannt – in Rich­tung La­tein­ame­ri­ka. Wer den Weg wagt, nimmt Ab­schied nicht nur vom Kreis der Fa­mi­lie und Freun­de, er lässt die bes­tens ein­ge­rich­te­te Kom­for­te­cke zu­rück. Durchaus ein­schnei­dend le­ben­sum­wäl­zend kann das enden. „Dass sich etwas ver­än­dert, ist ja auch Teil des Kon­zepts“, sagt Ver­eins-Mit­be­grün­der und -Vor­sit­zen­der Mi­cha­el Richardy.  mehr…