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HERZOG - Geschichte/n -

ER IST DANN MAL WEG…

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Die Reise des Jung­her­zogs Karl Fried­rich von Jü­lich-Kleve-Berg nach Rom 1574/1575 

 

Ge­mein­hin sagt man ja, dass Rei­sen bil­det – und das war auch in ver­gan­ge­nen Zei­ten schon so. 1571 brach der Erb­prinz des Hau­ses Jü­lich-Kleve-Berg mit 16 Jah­ren zu einer um­fang­rei­chen Ka­va­lier­stour auf, die ihn für mehr als zwei Jahre an den Kaiser­hof in Wien und schließ­lich nach Rom führ­te. Die Lei­tung der Reise lag in den Hän­den des Prin­zen­er­zie­hers Ste­pha­nus Win­an­dus Pig­hi­us, ein äu­ßerst ge­lehr­ter Mann, der ei­ni­ge Zeit in Rom ge­lebt hatte und als einer der Be­grün­der der mo­der­nen Epi­gra­phik – der In­schrif­ten­kun­de – gilt. Pig­hi­us war Geist­li­cher und hatte unter an­de­rem als Se­kre­tär des mäch­ti­gen Kar­di­nals Gran­vel­le, ein enger Ver­trau­ter der kai­ser­li­chen Fa­mi­lie – ge­ar­bei­tet. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

FAIRE LES MARCHES? YES, WE CAN NES!

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„Le ciné­ma, c´est comme l´a­mour…“

Ein etwas peer­sön­li­cher Be­richt vom gröss­ten Film­fes­ti­val der Welt, das ge­ra­de sei­nen 70. Ge­burts­tag fei­er­te

 

Die Ber­li­na­le habe ich schon über 30 mal er­lebt, aber noch nie das Fes­ti­val in Can­nes. Es ist das größ­te der Welt, wie ich dazu ge­lernt habe. Dach­te bis­lang, ir­gend eines in den USA sei big­ger & bet­ter. Nein, la grand na­ti­on ist über­le­gen. Fronk-raich, Fronk-raich! Ich gönne es den Fran­zo­sen und mir. Ein­mal im Jahr trifft sich die ganze Welt des Films in Can­nes. Es wim­melt tat­säch­lich nur so von Film­grö­ßen, wenn auch nicht „zum An­fas­sen“. Die Pracht­stra­ße Le Bou­le­vard de la Croi­sette (Kreuz­chen), kurz die Croi­sette par­al­lel zum (an­ge­karr­ten) Sand­strand ge­hört für zwölf Tage ganz dem Kino. Die Stadt, ei­gent­lich nur gut dop­pelt so groß wie Jü­lich, wird dafür kom­plett auf den Kopf ge­stellt, auch die Stra­ßen­füh­rung samt der Bus­li­ni­en. Die Häu­ser­fassa­den ver­schwin­den hin­ter Film­pla­ka­ten, deren Größe als Segel aus­reich­te, um um die Welt zu se­geln. Aber wozu? Die Musik spielt doch hier! mehr…

HERZOG - ans Volk -

FRANZÖSISCH

gisa_kolumne_2_web1Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Fran­zö­sisch. Also der Spra­che an sich und dem Land, in dem sie er­fun­den wurde. Fran­zö­sisch wird welt­weit von rund 274 Mil­lio­nen Men­schen auf fünf Kon­ti­nen­ten ge­spro­chen, deren Zahl sich bis zum Jahr 2050 auf ge­schätz­te 700 Mil­lio­nen er­hö­hen wird. In 13 Staa­ten ist Fran­zö­sisch sogar al­lei­ni­ge Amtss­pra­che, in wei­te­ren 16 eine von meh­re­ren.

 

Zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen be­herr­sche ich diese nicht – je­den­falls nicht wis­sent­lich. mehr…

HERZOG - Menschen -

PARIS-BREST

CollageWEBVéro­ni­que Kent­zin­ger, Blog­ge­rin: Ein Fahr­rad­ren­nen, aber auch ein fran­zö­si­scher Ku­chen!

 

Die Fran­zö­sin Véro­ni­que Kent­zin­ger wohnt mit ihrer Fa­mi­lie schon seit vie­len Jah­ren in Jü­lich. Neben ihrer eh­ren­amt­li­chen Tä­tig­keit beim In­ter­na­tio­na­len Club ar­bei­tet sie in der Biblio­thek des Mu­se­ums Zi­ta­del­le Jü­lich. Ihre Lei­den­schaft für die fran­zö­si­sche Back- und Koch­kunst lebt sie in ihrem Blog „Ty­pisch Fran­zö­sisch!“ (www.ty­pisch­fran­zoe­sisch.de) aus. An­läss­lich der Tour de Fran­ce hat sie sich für den HERZOG etwas Be­son­de­res ein­fal­len las­sen.

 

Die Tour de Fran­ce ist das be­kann­tes­te Fahr­rad­ren­nen in Frank­reich, wenn nicht in der gan­zen Welt.  mehr…

HERZOG - Vereine -

DER INTERNATIONALE CLUB JÜLICH

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Tref­fen sich drei Deut­sche. Was ma­chen sie? Sie grün­den einen Ve­rein. Oft geben ge­mein­sa­me In­ter­es­sen den Aus­schlag. Sport­ver­ein, Kunst­ver­ein, Old­ti­mer­club mit Ver­einss­truk­tur. Al­lei­ne spielt es sich nicht so gut Hand- oder Fuß­ball. Verei­ne haben Hand und Fuß. Die Vor­sit­zen­den han­deln (sprich hän­deln) die Ge­schi­cke. Die Schrift­füh­rer schrei­ben für und für. Die Bei­sit­zer sit­zen bei. Die Sat­zung re­gelt streng, wie. In der Ge­gend, in der ich als Volks­schul­kind lebte, war „de Fer­roi“ (der Ve­rein) die obers­te In­stanz „über­haupt“. Kein Ter­min war wich­ti­ger.  Den­noch würde ich mich selbst be­dingt als Ver­eins­mei­er be­zeich­nen. Warum? Weil es Auf­ga­ben gibt, die al­lei­ne nicht zu lösen sind, weil Sy­ner­gie­ef­fek­te aus drei mal wenig ganz viel ma­chen, weil Verei­ne leben ret­ten und Men­schen am Ver­hun­gern hin­dern, Ge­schich­te le­ben­dig wer­den las­sen…

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HERZOG - Allgemein, Titelstorys -

LEBEN UND LERNEN HAT VIELE SAITEN

Six and Four Team2017webNir­va­na, Pearl Jam und Se­pul­tu­ra: Als das Gi­tar­renStu­dio „Six and Four“ 1992 an­trat, um junge Mu­sik­be­geis­ter­te die hö­he­ren Wei­hen der mehr­sai­ti­gen Musik zu ver­lei­hen, war Grun­ge noch jung, und der Heavy Metal löste sich von dem kleb­ri­gen Main­stream-Ge­wand der 80er Jahre. Hajo Hint­zen, Ma­rei­ke Herr­mann, Olaf Butt­ler und Mar­cel Witt­feld setz­ten aber auch ver­stärkt auf Klas­sik, Pop und Jazz. Der Er­folg war dement­spre­chend. Vier Leute, acht Arme, sechs Sai­ten und ein Pro­jekt: Das Stu­dio Si­x­an­dFour wurde zu­erst als Luft­schloss ge­baut. mehr…