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Kunst­ver­ein Jü­lich

 

Drei Künst­ler, Mona Dia (Ma­le­rei), Katia Fran­ke (Text & Per­for­man­ce) und Jörg Erbar (Fo­to­gra­fie) wer­den den He­xen­turm auf ihre ganz ei­ge­ne Weise er­kun­den. Es geht um men­schen­ge­mach­ten Raum. Wie er­le­ben wir ihn als Ge­stal­ter un­se­rer Um­ge­bung?

 

Was zeich­net einen Men­schen­raum aus? Ist er etwas an­de­res als Natur? Wie er­le­ben wir uns selbst in uns selbst und als Re­flek­tie­ren­de einer Welt? Las­sen wir Spu­ren zu­rück? Mona Dia er­schafft in ihren Bil­dern Men­schen, die sich den Raum mit Tie­ren tei­len. Die Tiere sind Pro­jek­tio­nen ihres ei­ge­nen Selbst­bil­des, somit in einen sub­jek­ti­ven Raum ge­holt.

 

Jörg Erbar fin­det Räume ohne Men­schen, die den Men­schen­raum aber re­flek­tie­ren. Es ent­ste­hen Ge­schich­ten von Be­woh­nern, die der Be­trach­ter sich vor­stel­len kann. Men­schen zei­gen sich durch übrig ge­las­se­ne Ar­te­fak­te oder durch Mau­ern, Beton und Holz. Die­ses im­pli­ziert eine Welt, die sich vom Na­tur­raum ab­hebt. In der Ver­nis­sa­ge wer­den Mona Dia, Katia Fran­ke und Jörg Erbar ge­mein­sam über die ei­ge­ne Sicht ihrer Ar­bei­ten mit den Aus­s­tel­lungs­be­su­chern in­ter­a­gie­ren. Zu­sätz­lich wer­den Klän­ge eine Rolle spie­len.