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HERZOG - Titelstorys -

DER HERZOG WIRD 500

1998-0572 Aldegrever - Porträt Herzog Wilhelm V. von Kleve-Jülich-Berg-Geldern

Das ist der Knal­ler!

 

In die­sem Jahr steht ein ganz be­son­de­rer Jah­res­tag an. Vor 500 Jah­ren, am 28. Juli 1516, wurde der Jü­li­cher Her­zog schlecht­hin ge­bo­ren: Wil­helm V. von Jü­lich-Kleve-Berg, Graf zu der Mark und Ra­vens­berg und Herr von Ra­ven­stein, ge­nannt „Der Rei­che“. Er gebot über ein Ter­ri­to­ri­um, das weite Teile des heu­ti­gen Bun­des­lan­des Nord­rhein-West­fa­len um­fass­te. Sein Wir­ken hat tiefe Spu­ren in Jü­lich hin­ter­las­sen. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

ACH, IST DAS SCHÖN

 

TitelbildAn­fang De­zem­ber. Es ist kalt. Bru­der und Schwes­ter sit­zen am hei­mi­schen Kamin. Zeit für Ge­schich­ten. Weih­nachts­ge­schich­ten. „Fin­dest Du die Ge­schich­te vom Christ­kind aus der Bibel oder die Ge­schich­te vom Weih­nachts­mann mit Ren­tier­schlit­ten schö­ner?“, fragt der klei­ne Bru­der. „Hm, ei­gent­lich haben beide ihren Reiz und las­sen sich prima ver­bin­den“, sagt die große Schwes­ter und be­ginnt zu er­zäh­len: mehr…

HERZOG - Titelstorys -

BITTE, BITTE NICHT

 

doppel_einzelnWEB2014. Mon­tag. Markt­platz. Mac­ch­ia­to.

Ich war­te­te. Wie­der ein­mal. Hun­dert- nein tau­send­mal hatte ich ihm ge­sagt, dass mich seine Un­pünkt­lich­keit Stun­den mei­ner ei­ge­nen Zeit kos­ten würde. Je­des­mal bat ich ihn pünkt­lich zu kom­men, denn ich hasse es zu war­ten. War­ten macht mich krank. Und so saß ich dort und merk­te, wie die alt­be­kann­ten Mus­ter und Ge­dan­ken in­ein­an­der grif­fen und der Pro­zess be­gann und war nicht mehr zu stop­pen. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

Danke 2.0 #Dnk!

46_TitelstoryDanke? Nein Danke, oder doch?

 

Als mein Sohn noch in den Kin­der­gar­ten ging, be­ka­men wir quar­tals­wei­se El­tern­brie­fe mit Rück­bli­cken und An­kün­di­gun­gen. An einen die­ser Brie­fe er­in­ne­re ich mich immer noch gut. Die Er­zie­he­rin­nen hat­ten sich Luft ver­schafft und dar­auf ver­wie­sen, dass sie ganz gerne auch mal be­grüßt und ver­ab­schie­det wür­den, wenn wir El­tern un­se­re Kin­der brin­gen und ab­ho­len. Zudem er­in­ner­ten sie an die Be­deu­tung der Worte „Bit­te“ und „Dan­ke“ und er­ba­ten die Mit­hil­fe aller bei ihren dies­be­züg­li­chen päd­ago­gi­schen Be­mü­hun­gen. mehr…

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10 Fragen an den HERZOG

Steckbrief_Herzog

an­läss­lich der Bür­ger­meis­ter­wahl am 13. Sep­tem­ber 2015*

 

1. Euer fürst­lich Gna­den, es ist mir eine Ehre, dass Ihr Euch auf die­sem Wege zu einem In­ter­view be­reit er­klärt habt. Darf ich mich zu­nächst nach dem wer­ten Be­fin­den er­kun­di­gen?

  Es mag aus Ihrer Sicht höf­lich und an­ge­mes­sen er­schei­nen, mit einer sol­chen, all­ge­mein ge­hal­te­nen Frage in unser ima­gi­näres Zwie­ge­spräch ein­zu­stei­gen, aber was er­war­ten Sie für eine Ant­wort bei je­man­dem, der im nächs­ten Jahr sei­nen 500. Ge­burts­tag be­ge­hen wird? mehr…

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Ich mach aus dir Gehacktes!

deroecherkurierAufruhr in der Frei­en 

Reichs­stadt Aa­chen – Graf von Jü­lich fin­det bei 

Stra­ßen­schlacht den Tod 

 

Un­be­greif­li­che Sze­nen haben sich in der Frei­en Reichs­stadt Aa­chen am Abend des 16. März, dem St.-Ger­truds-Tag, ab­ge­spielt. In einer Ge­wal­tor­gie wur­den Graf Wil­helm IV. von Jü­lich (68), seine bei­den Söhne Wil­helm (17) und Ro­land (15), sowie nicht we­ni­ge sei­ner Ge­folgs­leu­te in einer Stra­ßen­schlacht von Aa­che­ner Bür­gern er­mor­det. Schnell mach­te die Runde, ein Schmied habe den Jü­li­cher Gra­fen er­schla­gen, tat­säch­lich ist es je­doch ein stadt­be­kann­ter Metz­ger ge­we­sen, der nach der Tat ge­sagt haben soll, er habe aus dem ver­hass­ten Gra­fen Hack­fleisch ma­chen wol­len. Seine Aus­sa­ge bleibt aber vor­erst un­be­stä­tigt. mehr…

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Echte Kerle

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Schorn­stein­fe­ger vs. Fonds Ma­na­ger

 

Der Som­mer war ge­kom­men und mit dem Juni auch end­lich das schö­ne Wet­ter. Ju­li­us hatte es sich in sei­ner Dach­woh­nung unter dem weit ge­öff­ne­ten Fens­ter be­quem ge­macht und lausch­te dem Radio, aus dem just „B­right June Af­ter­noon“ von Ro­xet­te er­tön­te. Die­ser Hit aus den Neun­zi­gern er­in­ner­te Ju­li­us an seine Ju­gend, die erste Liebe und jene Un­be­schwert­heit, die man nur ver­spürt, wenn man ge­ra­de sei­nen Schul­ab­schluss ge­macht hat und die Welt einem alle Mög­lich­kei­ten ver­spricht. „It never gets dark“, summ­te Ju­li­us mit, und eine leich­te Me­lan­cho­lie über­kam ihn bei der Erin­ne­rung an all die un­be­schwer­ten Ju­nia­ben­de auf dem Schloss­platz oder im Kuba, seine bei­den be­vor­zug­ten Plät­ze in sei­ner ge­lieb­ten Her­zog­stadt. mehr…