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Von Santiago de Chile nach Engelsdorf

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Kunst und Leben der María Jesús Ortiz de Fer­n­an­dez

 

Ge­bo­ren in San­tia­go de Chile 1954, hatte sie erste Aus­s­tel­lun­gen mit bild­haue­ri­schen und gra­fi­schen Wer­ken schon im Alter von zwan­zig Jah­ren eben­falls in San­tia­go, wo sie an der Kun­st­aka­de­mie ihr Stu­di­um be­gann, das sie in Ma­ry­land und Wa­shing­ton, USA, fort­setz­te. Ihre Ar­bei­ten sind über die ganze Welt ver­teilt: Ein Kreuz­weg in der »Gott-Vater-Kir­che« in Bue­nos Aires, ein Al­tar­schiff mit einem Kreuz als Mast in der Pil­ger­kir­che des »Mag­da­la-Cen­ters« in Is­rael am See Ge­ne­za­reth: Über den Altar hin­weg geht der Blick auf die­sen See, an dem Jesus lebte und pre­dig­te, ein Re­li­qui­en­schrein des hl. Suit­bert in Düs­sel­dorf-Kai­sers­werth, der Chor­raum der Props­tei­kir­che in Jü­lich, der Volks­al­tar in der Kir­che von Jü­lich-Bar­men und ein Denk­mal zum Mai-Brauch­tum ebendort, die Ma­ri­en­säu­le auf dem Jü­li­cher Kirch­platz, bald auch die Na­men­spa­tro­ne An­dre­as und Matt­hi­as der Kir­che in Lich-Stein­straß, Ar­bei­ten in Eus­kir­chen-Kreuzwein­gar­ten, ein Kreuz­weg in der Apo­sto­li­schen Nun­tia­tur in Ber­lin! – Und diese Frau wohnt und ar­bei­tet auf Burg En­gels­dorf, dem kleins­ten Orts­teil der Ge­mein­de Al­den­ho­ven. mehr…

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Interview mit Christof Rück

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Der mit un­se­ren Kin­dern singt

 

Ob­wohl ich mitt­ler­wei­le eines Bes­sern be­lehrt wurde, habe ich – ge­prägt von Kind­heits­ta­gen – nach wie vor bei dem Wort „Kan­tor“ ein ganz be­stimm­tes Bild im Kopf. Näm­lich das eines knöch­ri­gen, knur­ri­gen, äl­te­ren Man­nes, der der Welt be­reits ab­han­den ge­kom­men ist. Diese alte Ge­dan­ken­bas­ti­on ist bei mir seit dem Ge­spräch mit Chri­stof Rück end­gül­tig zu­sam­men­ge­bro­chen.

Der 36-Jäh­ri­ge ent­spricht gar nicht dem alten Zopf in mei­nem Kopf. Of­fe­nes, sym­pa­thi­sches Ge­sicht – helle, auf­merk­sa­me Augen. Mit ganz kla­ren Zie­len und Vor­stel­lun­gen zu sei­ner neuen Tä­tig­keit in Jü­lich, alles an­de­re als weltent­rückt, son­dern be­reit zum Dienst am Nächs­ten. Mit sei­ner 4-köp­fi­gen Fa­mi­lie so­zu­sa­gen mit­ten im Leben ste­hend. mehr…

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Heino Bücher

Su soll et senn!
Von einem, der raus­zog, den Jü­li­chern die Mut­ter­spra­che bei­zu­brin­gen.

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„Meen­zer Mäd­che“ trifft „Jü­li­cher Jung“. So könn­te man das Ge­spräch mit Heino Bü­cher kurz be­schrei­ben. Ich er­wäh­ne es al­ler­dings nur, um zu ver­deut­li­chen, dass eine Un­kun­di­ge des hie­si­gen Dia­lekts un­ter­wegs ist, das Mit­glied der Jü­li­cher „Mund­art­freun­de“ und der „Mutt­kra­ten“ zu be­su­chen, um mit ihm ein „Ver­zäll­chen“ an­zu­fan­gen. Zwar habe ich schon vor län­ge­rem meine Hei­mat­stadt ver­las­sen und bin seit ei­ni­gen Jah­ren im Jü­li­cher Land zu­hau­se, doch das re­gio­na­le Platt habe ich „mich noch net janz an­je­eich­net“. So habe ich eine Menge Fra­gen im Ge­päck und komme ge­spannt und neu­gie­rig bei Heino Bü­cher an. Nach ein paar Mi­nu­ten weiß ich: „ Dat widd jot. Do häste wat zo Laa­che. Hee blievs­te.“ mehr…

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Gold- und Silberschmiede Gerd Frank

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Vom Zi­se­lie­ren und Wal­zen

 

Als klei­ner Gold- und Sil­ber­schmie­de­be­trieb fer­tigt Gerd Frank aus Frei­al­den­ho­ven Schmuck-Ein­zel­stücke sowie Wan­d­ob­jek­te und Skulp­tu­ren aus­schließ­lich in lie­be­vol­ler Hand­ar­beit, was sagen will, dass hier gold­schmie­de­tech­nisch noch nach „al­ter Schu­le“ ge­ar­bei­tet wird. mehr…

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Närrische 2xelf

Menschen_38_23012015In­ter­view mit Tho­mas Beys

 

När­ri­sche elf Stich­punk­te Auto-Bio­gra­fie:

 

1) 37 Jahre alt
2) wohnt in Güs­ten
3) ge­bo­ren in Aa­chen
4) lebte auch mal zwei Jahre in Köln
5) Prä­si­dent der KG Öv­verm Bersch
6) hat einen Hund
7) spielt Skat
8) trinkt Kölsch
9) ist Wid­der
10) singt unter der Du­sche
11) er­freut sich des Le­bens

 

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Der rote Faden des Peter Plantikow

Menschen_37_23122014Party – Kar­ne­val – Party – Cock­tails – Party – Hot Shots – Party – Am­bien­te – Party – Ko­chen – Party – Rund-um-sorg­los – Party …

 

Ei­gent­lich war schon für den klei­nen Peter klar, dass er mal ein be­rühm­ter Star­koch wer­den würde. Gro­ßen Wert legte er als Kind dar­auf, ein „schö­nes“ Abendes­sen zu ar­ran­gie­ren. Er rich­te­te dann die But­ter­bro­te auf einer Plat­te ap­pe­tit­lich her.
Vom kind­li­chen Abend­bro­tar­ran­ge­ment bis zur Firma „Plan­ti­kow Event Ca­te­ring GmbH“ – einer Firma mit 18 fes­t­an­ge­stell­ten Mit­ar­bei­tern im Jahre 2015 – dau­ert es dann aber noch. Peter spricht vom roten Faden, der sich von An­fang an bis heute durch­zieht. mehr…

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Das „SchichtWerk“ hinter dem Vorhang der Zeit

Ad­vents­aus­stel­lung in der ehe­ma­li­gen Lan­des­zen­tral­bank

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Neus­ser Stra­ße 24. Hier stand ich schon ein­mal. Da­mals muss ich so etwa im ach­ten Schul­jahr ge­we­sen sein. Und war lei­der ziem­lich schlecht in Mathe. Also bekam ich Nach­hil­fe­stun­den. In genau die­sem Haus. Ich er­in­ne­re mich noch, dass die rie­si­ge Fens­ter­front unten rechts im Ob­jekt eine ge­wis­se An­zie­hungs­kraft auf mich aus­ge­übt hat. Sie war mit dunklen Vor­hän­gen zu­ge­zo­gen. Kein Blick in den großen Raum war mög­lich. Der von den dich­ten Vor­hän­gen ge­schütz­te Raum mit den vie­len Fens­ter­flä­chen wurde, nach­dem die Schal­ter­hal­le der Lan­des­zen­tral­bank ge­räumt wor­den war, lange Jahre nicht mehr zweck­ge­bun­den ge­nutzt. mehr…