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HERZOG - Menschen -

SCHÖN, DASS ES SIE GIBT

Mirena Kraus mit zwei ihrer SchützlingeMi­re­na Kraus

 

An vier Tagen pro Woche kommt sie mor­gens, be­packt mit Ta­sche und Körb­chen, in die Ka­tho­li­sche Grund­schu­le Jü­lich. El­tern von Schul­neu­lin­gen glau­ben, eine Leh­re­rin zu sehen, wenn sie ihre Kin­der in die Schu­le brin­gen. Doch bald schon wer­den sie von ihren ei­ge­nen Spröss­lin­gen eines Bes­se­ren be­lehrt: „Das ist doch keine Leh­re­rin – das ist Frau Kraus!“ Mi­re­na Kraus, Mitte 50, ist in der KGS gut be­kannt und wird von allen Schü­lern und Leh­rern ge­ach­tet. mehr…

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Vom Physiker zum Holzwurm

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Höl­zer­nes & An­de­res

 

Viele Jü­li­cher wer­den sich er­in­nern:  An­fang 2014 hat nach fast 20 Jah­ren ein Jü­li­cher Kult­la­den für immer seine Tore ge­schlos­sen. Die Rede ist von Höl­zer­nes & An­de­res oder auch be­kannt unter dem Namen „Der Frosch­kö­nig“ unter der Füh­rung von Ulla und Hans Peter Schu­ma­cher.  mehr…

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Kartoffeln mit Herz

DSC_0031Hans Schül­ler – Nah­ver­sor­ger

 

„Es gibt immer mehr Men­schen, die be­reit sind, Geld für mehr Qua­li­tät und re­gio­na­le Pro­duk­te aus­zu­ge­ben“, freut sich Hans Schül­ler aus Well­dorf über den be­reits seit Jahr­zehn­ten an­dau­ern­den Er­folg sei­nes Di­rekt­ver­mark­ter-Kon­zep­tes. „Ei­gent­lich sind wir Bau­ern die Er­fin­der der Nah­ver­sor­gung und nicht die Po­li­tik“. Im Jahr 1952 als drit­tes Kind auf dem Well­dor­fer Bau­ern­hof zur Welt ge­kom­men, war ihm sein Schick­sal schon in die Wiege ge­legt: Kühe mel­ken, Trak­tor fah­ren, Kar­tof­feln ern­ten. Das Schick­sal sorg­te lei­der auch dafür, dass er noch sehr jung war, als er sei­nen Vater ver­lor. mehr…

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Ein Herzensjülicher

Nieveler-1Dr. Peter Nie­ve­ler

Da wir vom Her­zog jeden Monat einen ech­ten Jü­li­cher vor­stel­len, mag es doch ein klein wenig ver­wun­dern, dass wir erst jetzt dazu kom­men, Dr. Peter Nie­ve­ler, das Jü­li­cher Ur­ge­stein schlecht­hin, zu in­ter­view­en. Aber es passt nun mal so schön, einen Ex-Bür­ger­meis­ter vors Dik­tier­ge­rät zu holen, in Zei­ten des to­ben­den Wahl­kamp­fes um das Amt des ers­ten Bür­gers der Stadt.  mehr…

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Hans-Günther Schepanski: Quittengelee und Fleischsalat

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Jetzt stehe ich hier, zwi­schen fri­schen Wurst­wa­ren und haus­ge­mach­ten Frucht­ge­lees, lasse mei­nen Blick durch den Laden schwei­fen, Ur­kun­den, Meis­ter­brief und blei­be an den im Schau­fens­ter ste­hen­den „Wal­ter Play Games“ hän­gen. Der Klas­si­ker, mit Was­ser ge­füllt, um Ringe zu an­geln oder Bälle durch das Was­ser zu ka­ta­pul­tie­ren.  mehr…

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Von Beruf Julius

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Der Jü­li­cher Buch­händ­ler und Ver­le­ger Wolf­gang Hom­mel

 

Er heißt zwar nicht Ju­li­us, son­dern Wolf­gang, er ist aber ein ein­ge­fleisch­ter Jü­li­cher und damit ein Ju­li­us im Geis­te: Wolf­gang Hom­mel. Seine Mut­ter Hanna Hom­mel, Toch­ter des le­gen­dären Ver­le­gers und Bei­ge­ord­ne­ten Adolf Fi­scher (1874-1937), brach­te ihn 1957 in der Kur­fürs­ten­stra­ße zur Welt und da er einer alt­ein­ge­ses­se­nen Jü­li­cher Fa­mi­lie ent­stammt, darf er sich mit Fug und Recht als ein Mutt­krat be­zeich­nen – so die leicht scherz­haft ge­mein­te Selbst­be­zeich­nung der Jü­li­cher. Vor na­he­zu 30 Jah­ren über­nahm er den Fa­mi­li­en­be­trieb Fi­scher im Her­zen von Jü­lich. Seit 1869 be­fin­det sich das Un­ter­neh­men ohne Un­ter­bre­chung in Fa­mi­li­en­be­sitz: Buch­han­del, Hei­mat­ver­lag, Bü­ro­be­darf und Zei­tungs­agen­tur sind ak­tu­ell die vier Säu­len des Be­triebs, der so man­chen Um­bruch über­leb­te und den­noch dem be­druck­ten Pa­pier in sei­nen ver­schie­de­nen Va­ri­an­ten die Treue hält. mehr…

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Von Santiago de Chile nach Engelsdorf

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Kunst und Leben der María Jesús Ortiz de Fer­n­an­dez

 

Ge­bo­ren in San­tia­go de Chile 1954, hatte sie erste Aus­s­tel­lun­gen mit bild­haue­ri­schen und gra­fi­schen Wer­ken schon im Alter von zwan­zig Jah­ren eben­falls in San­tia­go, wo sie an der Kun­st­aka­de­mie ihr Stu­di­um be­gann, das sie in Ma­ry­land und Wa­shing­ton, USA, fort­setz­te. Ihre Ar­bei­ten sind über die ganze Welt ver­teilt: Ein Kreuz­weg in der »Gott-Vater-Kir­che« in Bue­nos Aires, ein Al­tar­schiff mit einem Kreuz als Mast in der Pil­ger­kir­che des »Mag­da­la-Cen­ters« in Is­rael am See Ge­ne­za­reth: Über den Altar hin­weg geht der Blick auf die­sen See, an dem Jesus lebte und pre­dig­te, ein Re­li­qui­en­schrein des hl. Suit­bert in Düs­sel­dorf-Kai­sers­werth, der Chor­raum der Props­tei­kir­che in Jü­lich, der Volks­al­tar in der Kir­che von Jü­lich-Bar­men und ein Denk­mal zum Mai-Brauch­tum ebendort, die Ma­ri­en­säu­le auf dem Jü­li­cher Kirch­platz, bald auch die Na­men­spa­tro­ne An­dre­as und Matt­hi­as der Kir­che in Lich-Stein­straß, Ar­bei­ten in Eus­kir­chen-Kreuzwein­gar­ten, ein Kreuz­weg in der Apo­sto­li­schen Nun­tia­tur in Ber­lin! – Und diese Frau wohnt und ar­bei­tet auf Burg En­gels­dorf, dem kleins­ten Orts­teil der Ge­mein­de Al­den­ho­ven. mehr…