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HERZOG - Menschen -

JUBILIEREN IN DUR UND MOLL

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Clau­dia Schmitz: mu­si­ka­li­sches All­round-Ta­lent

 

„Wir atmen jetzt alle bis fünf durch die Nase ein und durch den Mund bis 15 aus…“ –  so be­ginnt jede Chor­pro­be unter der Lei­tung von Clau­dia Schmitz, die als ech­tes Mul­ti­ta­lent durch die Nase ein­at­mend zeit­gleich durch den Mund neue An­wei­sun­gen geben kann: „Ich will Eure Bäu­che wa­ckeln sehen!“ – Nichts leich­ter als das. Für mich und all die an­de­ren, die mit ihr das „Ju­beln mit Musik“ ler­nen wol­len.  mehr…

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DER BRAVE JUNG

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hat kein Brett vor’m Kopf

 

Ich habe Guido Tir­tey schon lange ge­hört, bevor ich ihn erst­mals ge­se­hen habe. 2001, als ich stolz vor mei­nem noch ziem­lich un­fer­ti­gen Ei­gen­heim in Lich-Stein­strass stand, kam eine Har­ley Da­vid­son laut­stark früh­zei­tig be­merk­bar in meine klei­ne Stra­ße ge­fah­ren und hielt nach einer Ex­tra­run­de durch den Wen­de­kreis vor mei­nen Füßen. mehr…

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MIT DEM PINSEL IN DEN KRIEG

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So­phie Doh­men, Il­lus­tra­to­rin des Her­zogs, im Ge­spräch mit ihrem Vater Peter Krie­ger

 

Ich rie­che am liebs­ten Öl­far­ben, frisch ge­säg­tes Holz und stau­bi­ge Dach­bö­den. Als ich sehr klein war, stand mei­nem Vater ein sehr klei­ner Dach­bo­den über un­se­rer Woh­nung in der Rö­mer­stra­ße zur Ver­fü­gung. Dort gab es mehr Ge­mäl­de, als ich mit 5 Jah­ren zäh­len konn­te und es roch immer nach Öl und Acryl. So lern­te ich schon im Kin­der­gar­ten, was eine Lein­wand ist und wie man einen Spach­tel be­nutzt. Auf dem nächs­ten Dach­bo­den, in der Heck­feld­stra­ße (die­ser war etwas grö­ßer), blät­ter­ten wir ge­mein­sam durch un­zäh­li­ge Bild­bän­de und ich lern­te René Ma­grit­te, Keith Ha­ring, Frida Kahlo und Dalí ken­nen. Ich durf­te mir alles an­se­hen und wurde für nichts für zu klein er­klärt und dafür bin ich sehr dank­bar. mehr…

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Film ab – Kultur unter freiem Himmel

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Da­niel von Büren im Ge­spräch. Open-Air-Kino als Frei­luft-Ver­gnü­gen

 

Raus – an die fri­sche Luft! Wer Kul­tur in Jü­lich unter frei­em Him­mel er­le­ben möch­te, ist beim Open-Air-Kino im Brücken­kopf-Park gut auf­ge­ho­ben. Seit sechs Jah­ren pil­gern Ci­ne­as­ten im Som­mer zu meh­re­ren Film­vor­füh­run­gen in den Stadt­gar­ten, um unter der wei­ßen Zelt­kup­pel Film­vor­füh­run­gen zu er­le­ben. Dass das alles rei­bungs­los klappt, liegt auch in den be­währ­ten Hän­den und Gerä­ten von Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker Da­niel von Büren.   mehr…

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DER SEHER

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Zum acht­zigs­ten Ge­burts­tag von Eg­bert Sa­mans

 

Die äl­te­ren Jü­li­cher Bür­ger ken­nen Eg­bert Sa­mans als ihren Mit­schü­ler, Ver­eins­bru­der, Kar­ne­va­lis­ten und na­tür­lich als einen er­folg­rei­chen Ge­schäfts­mann mit her­aus­ra­gen­dem Ge­mein­sinn.

Das Fach­ge­schäft Sa­mans wurde von Eg­berts Groß­va­ter Amold Sa­mans vor 125 Jah­ren in der Düs­sel­dor­fer Stra­ße be­grün­det. Mit dem Ein­stieg sei­ner Söhne Eduard (Op­ti­ker- und Uhr­ma­cher­meis­ter) und Wil­helm (Gold­schmie­de­meis­ter) und dem Umzug in die Köln­stra­ße wurde das An­ge­bot er­wei­tert. mehr…

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RUHESTAND IST WEDER RUHE NOCH STAND

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In­ter­view mit Hein­rich Stom­mel

 

HERZOG: Seit dem 21. Ok­to­ber sind Sie kein Bür­ger­meis­ter der Stadt Jü­lich mehr. Ich frag mal ganz char­mant: Schon sechs Mo­na­te Ru­he­stand oder erst ein hal­b­es Jahr? Stom­mel: An­fäng­lich fühl­te ich mich noch im Ur­laubs­mo­dus. Erst lang­sam setz­te sich die Er­kennt­nis fest, dass der Ru­he­stand an die Stel­le von Ur­laub ge­tre­ten ist. In­zwi­schen wun­de­re ich mich, wie schnell die Zeit auch ohne das alt­be­kann­te Ar­beits­le­ben ver­geht! mehr…

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SCHIRMERS SCHIRME

Malers Wanderlied (Detail)

 

Schir­me zum Schutz vor di­rek­ter Son­nen­ein­strah­lung ge­hör­ten viel­fach zur Aus­rüs­tung beim Malen in der Natur, eine Aus­rüs­tung mit Klapp­stuhl und trans­por­ta­blem Mal­kas­ten als Staf­fe­lei, die Jo­hann Wil­helm Schir­mer selbst mit­ent­wi­ckelt hatte. Im Jahre 1838 be­zeich­ne­te ihn die Kri­tik schon als „Or­dens­rit­ter der Düs­sel­dor­fer Land­schaft“ und ein Freund hatte ihn „Häupt­ling der Land­schaf­ter“ ge­nannt. Zu­nächst war er seit 1832 nur ein­fa­cher Leh­rer an der Kun­st­aka­de­mie Düs­sel­dorf, aber eine wei­te­re Kar­rie­re zeich­ne­te sich ab, denn zahl­rei­che Land­schafts­kom­po­si­tio­nen waren schon auf re­nom­mier­ten Aus­s­tel­lun­gen ge­zeigt wor­den.

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