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HERZOG - Menschen -

„AM LIEBSTEN MAG ICH KURZE WITZE“

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Jeckes Ge­spräch mit Hei­mat­red­ner Tom Oel­lers

 

HERZOG: Was braucht man denn so, um ein guter Hei­mat­red­ner zu sein? Wird man schon wit­zig
ge­bo­ren?

TOM: Also es ist wohl eine gute Mi­schung aus
Genen, Er­zie­hung und Raum zur Ent­fal­tung. Das alles wurde mir vor­bild­lich im wahrs­ten Sinne des Wor­tes mit­ge­ge­ben. Ich bin ein ech­ter Mutt­krat – ein in Jü­lich ge­bo­re­nes Kind von zwei Jü­li­chern. Mein Vater Hu­bert Oel­lers war ja ak­ti­ver Kar­ne­va­list bei der KG Rur­blüm­chen im El­fer­rat und als 2. Sit­zungs­prä­si­dent. Und er war na­tür­lich der „Hei­mat­red­ner“, der all­jähr­lich quasi als Büt­ten­re­de die lo­ka­len Er­eig­nis­se des Jah­res hu­mor­voll Revue pas­sie­ren ließ. Die KG hatte da­mals eine ak­ti­ve Kin­der­grup­pe, in der ich eben­so in den Kar­ne­val hin­ein­wuchs wie bei­spiels­wei­se auch der heu­ti­ge Prä­si­dent der Rur­blüm­chen, Frank Kutsch. mehr…

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DAS IST GANZ GROßE OPER

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Der Mu­sik­päd­ago­ge und  -jour­na­list Pedro Obie­ra

 

Am 31. Ja­nu­ar 2017 ist Schluss: Dann hat Pedro Obie­ra sei­nen letz­ten Tag am Gym­na­si­um Zi­ta­del­le der Stadt Jü­lich als Leh­rer für Deutsch und Musik. Damit endet eine na­he­zu 38-jäh­ri­ge Leh­rer­kar­rie­re in Jü­lich, die im Au­gust 1979 be­gann und die tiefe Spu­ren hin­ter­las­sen hat – in­ner­halb wie au­ßer­halb der Schu­le. 135 Aus­ga­ben der re­gel­mä­ßig er­schei­nen­den Schul­nach­rich­ten stell­te Obie­ra zu­sam­men. mehr…

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UNTERWEGS MIT NIKOLAUS

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Fro­her, hoher Be­such

 

Auf­ge­regt flit­zen die Kin­der durchs Haus. Hoher Be­such steht an… Der Ni­ko­laus wird er­war­tet und so ste­hen die Mä­dels und Jungs schon sau­ber, adrett und mit ge­kämm­ten Haa­ren parat, spin­xen immer wie­der durch die Fens­ter, ob er denn noch nicht zu sehen ist, der (h)ei­li­ge Mann. Schließ­lich hat er ge­ra­de Hoch­sai­son.

Da klin­gelts. Der Ni­ko­laus steht da, wie sie ihn ken­nen und lie­ben: Mit sei­nem klas­si­schen roten Man­tel und lan­gem wei­ßen Bart. Und er kommt nicht al­lei­ne: Knecht Ru­precht, der alte Ge­sell, in brau­nes Sack­lei­nen gehüllt und mit wir­ren schwar­zen Haa­ren, be­glei­tet ihn. mehr…

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IM TRUBEL ZUHAUSE

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Peer Kling im In­ter­view

 

Wenn sich einer mit Tru­bel aus­kennt, dann Peer Kling – Che­mi­ker und Ci­ne­ast, Sän­ger, Schau­spie­ler, Le­bens­künst­ler, mit­ten im Leben mit der Kunst – Kino, Thea­ter, Musik und noch viel mehr…  mehr…

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JUBILIEREN IN DUR UND MOLL

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Clau­dia Schmitz: mu­si­ka­li­sches All­round-Ta­lent

 

„Wir atmen jetzt alle bis fünf durch die Nase ein und durch den Mund bis 15 aus…“ –  so be­ginnt jede Chor­pro­be unter der Lei­tung von Clau­dia Schmitz, die als ech­tes Mul­ti­ta­lent durch die Nase ein­at­mend zeit­gleich durch den Mund neue An­wei­sun­gen geben kann: „Ich will Eure Bäu­che wa­ckeln sehen!“ – Nichts leich­ter als das. Für mich und all die an­de­ren, die mit ihr das „Ju­beln mit Musik“ ler­nen wol­len.  mehr…

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DER BRAVE JUNG

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hat kein Brett vor’m Kopf

 

Ich habe Guido Tir­tey schon lange ge­hört, bevor ich ihn erst­mals ge­se­hen habe. 2001, als ich stolz vor mei­nem noch ziem­lich un­fer­ti­gen Ei­gen­heim in Lich-Stein­strass stand, kam eine Har­ley Da­vid­son laut­stark früh­zei­tig be­merk­bar in meine klei­ne Stra­ße ge­fah­ren und hielt nach einer Ex­tra­run­de durch den Wen­de­kreis vor mei­nen Füßen. mehr…

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MIT DEM PINSEL IN DEN KRIEG

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So­phie Doh­men, Il­lus­tra­to­rin des Her­zogs, im Ge­spräch mit ihrem Vater Peter Krie­ger

 

Ich rie­che am liebs­ten Öl­far­ben, frisch ge­säg­tes Holz und stau­bi­ge Dach­bö­den. Als ich sehr klein war, stand mei­nem Vater ein sehr klei­ner Dach­bo­den über un­se­rer Woh­nung in der Rö­mer­stra­ße zur Ver­fü­gung. Dort gab es mehr Ge­mäl­de, als ich mit 5 Jah­ren zäh­len konn­te und es roch immer nach Öl und Acryl. So lern­te ich schon im Kin­der­gar­ten, was eine Lein­wand ist und wie man einen Spach­tel be­nutzt. Auf dem nächs­ten Dach­bo­den, in der Heck­feld­stra­ße (die­ser war etwas grö­ßer), blät­ter­ten wir ge­mein­sam durch un­zäh­li­ge Bild­bän­de und ich lern­te René Ma­grit­te, Keith Ha­ring, Frida Kahlo und Dalí ken­nen. Ich durf­te mir alles an­se­hen und wurde für nichts für zu klein er­klärt und dafür bin ich sehr dank­bar. mehr…