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HERZOG - Kunst&Design -

FRITTEN, KIRSCHBIER & LEOPARDENHEMDEN

skizzeleopardKnall, Knal­ler, am Knalls­ten

 

Ein Freund, den ich, soll­te ich ihm für län­ge­re Zeit mal nicht be­geg­net sein, spä­tes­tens zu Sil­ves­ter auf dem Park­platz des „real“ tref­fe, sagte mir beim Ein­la­den: „Was ihr Deut­schen zu Sil­ves­ter an Ra­ke­ten und Böl­lern in die Luft jagt, das tun wir Bel­gier uns an Essen und Trin­ken rein. Aber egal, Haupt­sa­che es knall­t…“.  mehr…

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FRÄULEIN ELLI UND DAS SCHÖNE

Dackelbunt

Am schöns­ten isset, wenn et schön is (Kon­rad Bei­kir­cher) 

 

Schön, was soll man dazu schrei­ben? Schön, das Wet­ter ist schön und dass der Da­ckel wie­der ge­sund ist, ist auch schön… Schön ist vor allem re­la­tiv, denn dem Bau­ern ist es zu tro­cken und dass der Da­ckel wie­der herum kläfft, das muss auch nicht un­be­dingt sein. Schön ist also alles und nichts, eine  An­sichtssa­che, damit kann man sogar die De­zem­be­r­aus­ga­be des „Her­zog“ be­ti­teln.  mehr…

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COLLOQUIEN DES KUNSTVEREINS

DSCF7623 aGe­sprächs­run­de mit An­ek­do­ten

 

Der Kunst­ver­ein Jü­lich ver­an­stal­tet zum 3. Mal das „Col­lo­qui­um“, eine Ge­sprächs­run­de mit An­ek­do­ten, Cre­dos und Pas­sio­nen, Be­kennt­nis­se von Künst­lern, die der Stadt Jü­lich ver­bun­de­nen sind.

Hans-Peter Bo­chem hat sich Zeit sei­nes Be­rufs­le­bens mit tech­nisch-wis­sen­schaft­li­chen Ab­bil­dungs­ver­fah­ren be­schäf­tigt, aber da­ne­ben stand immer gleich­ran­gig die frei ge­stal­ten­de Fo­to­gra­fie. mehr…

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Das Zauberwort mit den zwei T

hut

Bit­ten, beten, bet­teln 

 

Bitte, das Zau­ber­wort mit den zwei T, ist heute mehr oder we­ni­ger zur Ge­wohn­heit ge­wor­den. Das kommt uns ganz selbst­ver­ständ­lich über die Lip­pen, eine Ame­ri­ka­ni­sie­rung des All­tags, wie of­fe­ner Hemd­kra­gen, Umar­mung und Deos. Das ist gut, Freund­lich­keit be­schwingt. Nur manch­mal taucht das im Satz­bau auf, wenn es da gar nichts zu Bit­ten gibt. mehr…

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Danken Sie noch oder sind Sie schon neidisch?

danke-01Hurra, wir wer­den Hu­man­ka­pi­tal

 

„Da sind nur eine Sonne, Bäume, Blu­men, Was­ser und Liebe. Frei­lich, fehlt letz­te­re im Her­zen des Be­schau­ers, so mag das Ganze wohl einen schlech­ten An­blick ge­wäh­ren, und die Sonne hat dann bloß so und so viel Mei­len im Durch­mes­ser, und die Bäume sind gut zum Ein­hei­zen, und die Blu­men wer­den nach den Staub­fä­den klas­si­fi­ziert, und das Was­ser ist nass“. Hein­rich Heine, Die Harz­rei­se.  mehr…

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Am Anfang war das Spektrum

c-19-katalog entflammbar komprauf und ab – Schich­ten und Licht

 

Vi­su­el­le Kunst­for­men be­nö­ti­gen Licht und wie bei jeder Ge­bun­den­heit ent­steht dabei ein Ver­hält­nis, dem man sich öff­nen oder ver­schlie­ßen kann. Öff­net man sich, dann ent­steht ein ge­mein­sa­mer Weg. mehr…

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Wahlgesänge und Walhalla

bild_wahlgesaengeund der Wal­fisch, der hat Zäh­ne…

 

Es ist rie­sig, es steigt an die Ober­flä­che und wenn wir es be­sie­gen wol­len, dann wer­den wir hin­ab­ge­zo­gen. So in etwa ließe sich die me­ta­phy­si­sche Qu­er­sum­me von Mel­vil­les Roman „Moby Dick“ und dem Kampf Ka­pi­tän Ahabs mit dem wei­ßen Wal lesen. Mel­ville, der selbst wie­der­holt von Schif­fen de­ser­tier­te, ins Ge­fäng­nis kam, floh, an­heu­er­te, wie­der de­ser­tier­te und des­sen beide Söhne sich das Leben nah­men, wuss­te aus ei­ge­ner Er­fah­rung von Tie­fen und Un­tie­fen, von Sche­men und  Schat­ten. Über­haupt lag etwas in der Luft und wie auf einen Wink er­schie­nen mit E.T.A. Hoff­mann oder E.A. Poe wei­te­re ob­sku­re Ele­men­te, die Psy­cho­lo­gie be­kommt einen ers­ten Lehr­stuhl. Im Roman wie in der Epo­che bohrt sich eine Ver­ti­ka­le des nicht Ra­tio­na­len in die ge­ra­de ge­won­ne­ne Weite auf­ge­klär­ter Ho­ri­zon­te. Aber warum ist der Wal dann weiß?  mehr…