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HERZOG - Kunst&Design -

COLLOQUIEN DES KUNSTVEREINS

DSCF7623 aGe­sprächs­run­de mit An­ek­do­ten

 

Der Kunst­ver­ein Jü­lich ver­an­stal­tet zum 3. Mal das „Col­lo­qui­um“, eine Ge­sprächs­run­de mit An­ek­do­ten, Cre­dos und Pas­sio­nen, Be­kennt­nis­se von Künst­lern, die der Stadt Jü­lich ver­bun­de­nen sind.

Hans-Peter Bo­chem hat sich Zeit sei­nes Be­rufs­le­bens mit tech­nisch-wis­sen­schaft­li­chen Ab­bil­dungs­ver­fah­ren be­schäf­tigt, aber da­ne­ben stand immer gleich­ran­gig die frei ge­stal­ten­de Fo­to­gra­fie. mehr…

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Das Zauberwort mit den zwei T

hut

Bit­ten, beten, bet­teln 

 

Bitte, das Zau­ber­wort mit den zwei T, ist heute mehr oder we­ni­ger zur Ge­wohn­heit ge­wor­den. Das kommt uns ganz selbst­ver­ständ­lich über die Lip­pen, eine Ame­ri­ka­ni­sie­rung des All­tags, wie of­fe­ner Hemd­kra­gen, Umar­mung und Deos. Das ist gut, Freund­lich­keit be­schwingt. Nur manch­mal taucht das im Satz­bau auf, wenn es da gar nichts zu Bit­ten gibt. mehr…

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Danken Sie noch oder sind Sie schon neidisch?

danke-01Hurra, wir wer­den Hu­man­ka­pi­tal

 

„Da sind nur eine Sonne, Bäume, Blu­men, Was­ser und Liebe. Frei­lich, fehlt letz­te­re im Her­zen des Be­schau­ers, so mag das Ganze wohl einen schlech­ten An­blick ge­wäh­ren, und die Sonne hat dann bloß so und so viel Mei­len im Durch­mes­ser, und die Bäume sind gut zum Ein­hei­zen, und die Blu­men wer­den nach den Staub­fä­den klas­si­fi­ziert, und das Was­ser ist nass“. Hein­rich Heine, Die Harz­rei­se.  mehr…

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Am Anfang war das Spektrum

c-19-katalog entflammbar komprauf und ab – Schich­ten und Licht

 

Vi­su­el­le Kunst­for­men be­nö­ti­gen Licht und wie bei jeder Ge­bun­den­heit ent­steht dabei ein Ver­hält­nis, dem man sich öff­nen oder ver­schlie­ßen kann. Öff­net man sich, dann ent­steht ein ge­mein­sa­mer Weg. mehr…

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Wahlgesänge und Walhalla

bild_wahlgesaengeund der Wal­fisch, der hat Zäh­ne…

 

Es ist rie­sig, es steigt an die Ober­flä­che und wenn wir es be­sie­gen wol­len, dann wer­den wir hin­ab­ge­zo­gen. So in etwa ließe sich die me­ta­phy­si­sche Qu­er­sum­me von Mel­vil­les Roman „Moby Dick“ und dem Kampf Ka­pi­tän Ahabs mit dem wei­ßen Wal lesen. Mel­ville, der selbst wie­der­holt von Schif­fen de­ser­tier­te, ins Ge­fäng­nis kam, floh, an­heu­er­te, wie­der de­ser­tier­te und des­sen beide Söhne sich das Leben nah­men, wuss­te aus ei­ge­ner Er­fah­rung von Tie­fen und Un­tie­fen, von Sche­men und  Schat­ten. Über­haupt lag etwas in der Luft und wie auf einen Wink er­schie­nen mit E.T.A. Hoff­mann oder E.A. Poe wei­te­re ob­sku­re Ele­men­te, die Psy­cho­lo­gie be­kommt einen ers­ten Lehr­stuhl. Im Roman wie in der Epo­che bohrt sich eine Ver­ti­ka­le des nicht Ra­tio­na­len in die ge­ra­de ge­won­ne­ne Weite auf­ge­klär­ter Ho­ri­zon­te. Aber warum ist der Wal dann weiß?  mehr…

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Alles Klar, Herr Kommissar?

Film­riss und Le­gen­den­bil­dung 

 

Die Schub­la­de fällt her­aus. Auf dem Fuß­bo­den ein ro­sa­far­be­nes Band, eine Feder vom Ei­chel­hä­her, aus­län­di­sche Mün­zen, eine Abriss­kar­te usw. Die Knopf­kis­te des Ge­we­se­nen, im Vor­über­ge­hen ge­lebt, ge­sam­melt, ab­ge­legt und ver­ges­sen.  Wenn dann mal die Schub­la­de her­aus­fällt und sich das über den Boden ver­teilt, ver­sucht man das wie­der zu einem Bild zu fügen und sich zu er­in­nern. „Es war ein­mal…“, so fan­gen alle Mär­chen an.

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Der große Apfel

IMG_2308Der Mensch kommt aus dem Juli

 

 

Du zi­geu­nerst hier wie­der rum, als wenn das Leben Som­mer wäre, pfleg­te meine Tante Ger­trud das kind­li­che He­rum­bum­meln zu kom­men­tie­ren und pflanz­te damit mei­nem Gemüt den Wi­der­streit zwi­schen Hell und Dun­kel ein, zwi­schen Ge­schenk und Ver­dienst, Glück und Leis­tung und ein ers­tes, ers­tes Ahnen von die­sen bis­lang bei allen phi­lo­so­phi­schen Schu­len un­ge­klär­ten Fra­gen. Glück ist keine Leis­tung, eher das Ge­gen­teil, etwas Ge­schenk­tes. Vi­el­leicht auch ein Ta­lent, eine Be­ga­bung, die dann ver­lo­ren geht. Kin­der haben sie für ge­wöhn­lich, eine Wiese, ein Bach, ein Tier  –  Glück. So hat auch schon die Kind­heit un­se­rer Gat­tung an den Wen­de­krei­sen ge­stan­den, auf den Brei­ten des ewi­gen Julis. mehr…