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HERZOG - Kunst&Design -

BESCHIRMT SEIN

Laue1

oder die Kunst mit der Kunst nicht im Regen zu ste­hen

 

Wenn sich un­se­re Exis­tenz al­lein auf ei­ge­nes Ver­dienst und voll­brach­ter Leis­tung stüt­zen würde, dann wären wir ver­mut­lich alle schon längst tot. Die Meis­ten von uns haben schon ein­mal das Ge­fühl ge­habt, in einer Si­tua­ti­on be­schirmt ge­we­sen zu sein. Das muss kein Me­lo­dra­ma sein, das kann auch hei­te­re Züge tra­gen.   mehr…

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UNVERBLÜMT

160125 Traeumer

Fa­ti­ma Hoff­mann und Kers­tin von Klein: De­kom­po­si­ti­on und Or­na­ment

 

Die Aus­s­tel­lung „Un­ver­blümt“ von Fa­ti­ma Hoff­mann und Kers­tin von Klein im KV Jü­lich ruft uns einen Kreis­lauf ins Ge­dächt­nis – den Kreis­lauf schlecht­hin. Von Kleins Plas­ti­ken neh­men den For­men­ka­non der bio­lo­gi­schen De­kom­po­si­ti­on auf, das Wel­ken und Zer­fal­len, um die­ses als künst­le­ri­sche De­kom­po­si­ti­on den For­men der Mo­der­ne auf­zupfrop­fen.  mehr…

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FARBSTRUKTUREN

Ineinander

Mit Wer­ken von Mi­cha­el Phil­ipp Schnit­zer

 

Zu­meist senk­rech­te, manch­mal sich an­ein­an­der leh­nen­de, in­ein­an­der grei­fen­de, manch­mal sich auch von­ein­an­der se­pa­rie­ren­de far­bi­ge Strei­fen – das ist es, was der Be­trach­ter zu­al­ler­erst wahr­nimmt. For­mat­fül­lend, ge­le­gent­lich in Stu­fen auf­ein­an­der auf­bau­end, bil­den sie eine an­fangs noch un­durch­sich­tig schei­nen­de, spä­ter je­doch sich öff­nen­de, lich­te Wand aus ver­schie­den brei­ten Li­ni­en, auf die der Be­trach­ter zu­nächst mit As­so­zia­tio­nen wie Zaun oder Wald ant­wor­ten möch­te. mehr…

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DIE ZUKUNFT VERBAUT

laue51 Kopie

Tau­geg­nichts, Pa­pa­ge­no und die fünf Wirt­schafts­wei­sen

 

Ich war acht­zehn, als ich zum ers­ten Mal Ruck­sack und Gi­tar­re nahm und mich mit mei­nem Freund an die Stra­ße stell­te und den Dau­men raus­hielt. Wir hat­ten das An­fän­ger­glück, ein Tan­klast­wa­gen hielt an und nahm uns bis kurz vor die Schwei­zer Gren­ze mit. Der Fah­rer war zu einer ba­di­schen Win­zer­ge­nos­sen­schaft un­ter­wegs, um sei­nen Tank für eine Groß­kel­le­rei mit weißem Bur­gun­der auf­fül­len zu las­sen, der auf Fla­schen ge­zo­gen wer­den soll­te. Er war nur ein wenig älter als wir und hätte sich uns gerne an­ge­schlos­sen, aber er hatte seine Fa­mi­lie zu er­näh­ren. mehr…

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DAS ZÄHLEN HAT EIN ENDE

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Graf Dra­cu­la und die falschen Fünf­zi­ger

 

Noch in den 80er Jah­ren konn­te man sie manch­mal über einem Tür­bal­ken sehen, die gol­de­ne, mit Lor­beer be­kränz­te Fünf­zig und dann war klar, dort fei­er­te man einen Ju­bi­lar. Die zwei­stel­li­ge Fünf­zig mar­kiert im De­zi­mal­sys­tem die Hälf­te bis zur ers­ten drei­stel­li­gen Zahl, der Hun­dert und Hun­dert ist im Men­schen­le­ben eine ma­gi­sche Marke und etwa das, was im Finan­zi­el­len die Mil­li­on ist, ein Sym­bol. Nicht dass das nicht noch zu über­tref­fen wäre, aber ernst­lich in Be­tracht kommt das eher nicht. Hun­dert Jahre, noch in der Bibel ist die Rede von 80 Jah­ren, die das Leben währt, aber die Span­ne dehnt sich, bald wer­den wir alle hun­dert Jahre alt. Doch gleich, wel­che Pro­gno­se wir zu Grun­de legen, die Hälf­te hat etwas Ma­gi­sches und be­wirkt ein Auf­mer­ken und Ein­hal­ten.                   mehr…

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FRITTEN, KIRSCHBIER & LEOPARDENHEMDEN

skizzeleopardKnall, Knal­ler, am Knalls­ten

 

Ein Freund, den ich, soll­te ich ihm für län­ge­re Zeit mal nicht be­geg­net sein, spä­tes­tens zu Sil­ves­ter auf dem Park­platz des „real“ tref­fe, sagte mir beim Ein­la­den: „Was ihr Deut­schen zu Sil­ves­ter an Ra­ke­ten und Böl­lern in die Luft jagt, das tun wir Bel­gier uns an Essen und Trin­ken rein. Aber egal, Haupt­sa­che es knall­t…“.  mehr…

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FRÄULEIN ELLI UND DAS SCHÖNE

Dackelbunt

Am schöns­ten isset, wenn et schön is (Kon­rad Bei­kir­cher) 

 

Schön, was soll man dazu schrei­ben? Schön, das Wet­ter ist schön und dass der Da­ckel wie­der ge­sund ist, ist auch schön… Schön ist vor allem re­la­tiv, denn dem Bau­ern ist es zu tro­cken und dass der Da­ckel wie­der herum kläfft, das muss auch nicht un­be­dingt sein. Schön ist also alles und nichts, eine  An­sichtssa­che, damit kann man sogar die De­zem­be­r­aus­ga­be des „Her­zog“ be­ti­teln.  mehr…