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HERZOG - Kunst&Design -

DIE ZUKUNFT VERBAUT

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Tau­geg­nichts, Pa­pa­ge­no und die fünf Wirt­schafts­wei­sen

 

Ich war acht­zehn, als ich zum ers­ten Mal Ruck­sack und Gi­tar­re nahm und mich mit mei­nem Freund an die Stra­ße stell­te und den Dau­men raus­hielt. Wir hat­ten das An­fän­ger­glück, ein Tan­klast­wa­gen hielt an und nahm uns bis kurz vor die Schwei­zer Gren­ze mit. Der Fah­rer war zu einer ba­di­schen Win­zer­ge­nos­sen­schaft un­ter­wegs, um sei­nen Tank für eine Groß­kel­le­rei mit weißem Bur­gun­der auf­fül­len zu las­sen, der auf Fla­schen ge­zo­gen wer­den soll­te. Er war nur ein wenig älter als wir und hätte sich uns gerne an­ge­schlos­sen, aber er hatte seine Fa­mi­lie zu er­näh­ren. mehr…

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DAS ZÄHLEN HAT EIN ENDE

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Graf Dra­cu­la und die falschen Fünf­zi­ger

 

Noch in den 80er Jah­ren konn­te man sie manch­mal über einem Tür­bal­ken sehen, die gol­de­ne, mit Lor­beer be­kränz­te Fünf­zig und dann war klar, dort fei­er­te man einen Ju­bi­lar. Die zwei­stel­li­ge Fünf­zig mar­kiert im De­zi­mal­sys­tem die Hälf­te bis zur ers­ten drei­stel­li­gen Zahl, der Hun­dert und Hun­dert ist im Men­schen­le­ben eine ma­gi­sche Marke und etwa das, was im Finan­zi­el­len die Mil­li­on ist, ein Sym­bol. Nicht dass das nicht noch zu über­tref­fen wäre, aber ernst­lich in Be­tracht kommt das eher nicht. Hun­dert Jahre, noch in der Bibel ist die Rede von 80 Jah­ren, die das Leben währt, aber die Span­ne dehnt sich, bald wer­den wir alle hun­dert Jahre alt. Doch gleich, wel­che Pro­gno­se wir zu Grun­de legen, die Hälf­te hat etwas Ma­gi­sches und be­wirkt ein Auf­mer­ken und Ein­hal­ten.                   mehr…

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FRITTEN, KIRSCHBIER & LEOPARDENHEMDEN

skizzeleopardKnall, Knal­ler, am Knalls­ten

 

Ein Freund, den ich, soll­te ich ihm für län­ge­re Zeit mal nicht be­geg­net sein, spä­tes­tens zu Sil­ves­ter auf dem Park­platz des „real“ tref­fe, sagte mir beim Ein­la­den: „Was ihr Deut­schen zu Sil­ves­ter an Ra­ke­ten und Böl­lern in die Luft jagt, das tun wir Bel­gier uns an Essen und Trin­ken rein. Aber egal, Haupt­sa­che es knall­t…“.  mehr…

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FRÄULEIN ELLI UND DAS SCHÖNE

Dackelbunt

Am schöns­ten isset, wenn et schön is (Kon­rad Bei­kir­cher) 

 

Schön, was soll man dazu schrei­ben? Schön, das Wet­ter ist schön und dass der Da­ckel wie­der ge­sund ist, ist auch schön… Schön ist vor allem re­la­tiv, denn dem Bau­ern ist es zu tro­cken und dass der Da­ckel wie­der herum kläfft, das muss auch nicht un­be­dingt sein. Schön ist also alles und nichts, eine  An­sichtssa­che, damit kann man sogar die De­zem­be­r­aus­ga­be des „Her­zog“ be­ti­teln.  mehr…

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COLLOQUIEN DES KUNSTVEREINS

DSCF7623 aGe­sprächs­run­de mit An­ek­do­ten

 

Der Kunst­ver­ein Jü­lich ver­an­stal­tet zum 3. Mal das „Col­lo­qui­um“, eine Ge­sprächs­run­de mit An­ek­do­ten, Cre­dos und Pas­sio­nen, Be­kennt­nis­se von Künst­lern, die der Stadt Jü­lich ver­bun­de­nen sind.

Hans-Peter Bo­chem hat sich Zeit sei­nes Be­rufs­le­bens mit tech­nisch-wis­sen­schaft­li­chen Ab­bil­dungs­ver­fah­ren be­schäf­tigt, aber da­ne­ben stand immer gleich­ran­gig die frei ge­stal­ten­de Fo­to­gra­fie. mehr…

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Das Zauberwort mit den zwei T

hut

Bit­ten, beten, bet­teln 

 

Bitte, das Zau­ber­wort mit den zwei T, ist heute mehr oder we­ni­ger zur Ge­wohn­heit ge­wor­den. Das kommt uns ganz selbst­ver­ständ­lich über die Lip­pen, eine Ame­ri­ka­ni­sie­rung des All­tags, wie of­fe­ner Hemd­kra­gen, Umar­mung und Deos. Das ist gut, Freund­lich­keit be­schwingt. Nur manch­mal taucht das im Satz­bau auf, wenn es da gar nichts zu Bit­ten gibt. mehr…

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Danken Sie noch oder sind Sie schon neidisch?

danke-01Hurra, wir wer­den Hu­man­ka­pi­tal

 

„Da sind nur eine Sonne, Bäume, Blu­men, Was­ser und Liebe. Frei­lich, fehlt letz­te­re im Her­zen des Be­schau­ers, so mag das Ganze wohl einen schlech­ten An­blick ge­wäh­ren, und die Sonne hat dann bloß so und so viel Mei­len im Durch­mes­ser, und die Bäume sind gut zum Ein­hei­zen, und die Blu­men wer­den nach den Staub­fä­den klas­si­fi­ziert, und das Was­ser ist nass“. Hein­rich Heine, Die Harz­rei­se.  mehr…