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HERZOG - Geschichte/n -

Quod erat demonstrandum

inschrift der vicani iuliacenses

War Ju­li­us Cae­sar der Na­mens­ge­ber von Jü­lich?

 

Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Wi­du­kind von Cor­vey be­schreibt in sei­ner Sach­sen­ge­schich­te Aa­chen, den Wahlort Ottos I. im Jahr 936, als einen Ort bei Jü­lich, das wie­der­um nach sei­nem Grün­der Ju­li­us Cae­sar be­nannt sei. Diese Text­stel­le wurde lange Zeit ernst ge­nom­men, ob­gleich es keine an­ti­ken Zeug­nis­se dafür gibt, dass Jü­lich tat­säch­lich von Ju­li­us Cae­sar ge­grün­det bzw. nach ihm be­nannt wurde, zumal die frü­he­s­ten Sied­lungs­fun­de in die spätau­gustei­sche Zeit ver­wei­sen. mehr…

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In Freud und Leid zum Lied bereit

Wenn Män­ner sin­gen

 

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Das 19. Jahr­hun­dert war das Zeit­al­ter des Bür­ger­tums. In den Städ­ten er­stark­te eine Mit­tel­schicht, die als Staats­be­diens­te­te, Mi­li­tärs, Hand­wer­ker, Ge­wer­be­trei­ben­de, In­dus­tri­el­le und lei­ten­de An­ge­stell­te über Frei­zeit ver­füg­ten, die es sinn­voll zu ge­stal­ten galt. In die­sem Mi­lieu blüh­te der Chor­ge­sang auf.

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Ein Foto geht um die Welt

Win­ston Churchill vor der Zi­ta­del­le Jü­lich
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Wenn diese Aus­ga­be des „Her­zogs“ am 23. Fe­bru­ar 2015 er­scheint, ist es genau 70 Jahre her, dass für die Stadt Jü­lich der Zwei­te Welt­krieg zu Ende ging. In den frü­hen Mor­gen­stun­den des 23. Fe­bruars 1945 be­gan­nen die US-ame­ri­ka­ni­schen Bo­den­trup­pen in der Höhe von Jü­lich mit dem Vor­stoß über die Rur, nach­dem sie auf der lin­ken Rursei­te seit Sep­tem­ber 1944 fest­ge­han­gen hat­ten. Wehr­machts­ver­bän­de rechts und links der Rur hat­ten er­bit­ter­ten Wie­der­stand ge­leis­tet und so den Vor­marsch der Ame­ri­ka­ner für 155 Tage ge­stoppt. mehr…

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Die Jülicher Garnisonsbäckerei

Backe, backe Ku­chen… Nein: Kom­miss­brot

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Jü­lich war seit dem 16. Jahr­hun­dert Fes­tungs­stadt und damit stark vom Mi­li­tär ge­prägt. Im Laufe der Zeit ent­stand eine aus­dif­fe­ren­zier­te mi­li­tä­ri­sche In­fra­struk­tur, die sich in zahl­rei­chen Ge­bäu­den in­ner­halb und au­ßer­halb der Stadt­um­wal­lung nie­der­schlug. Das galt sogar noch für die Zeit nach der Auf­he­bung des Fes­tungs­sta­tus im Jahr 1859 und der weit­ge­hen­den Schlei­fung der Stadt­be­fes­ti­gung bis in die Zeit nach dem Ers­ten Welt­krieg. mehr…

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Jülich… Die Stadt in Trümmern

Jü­lich nach dem Luft­an­griff vom 16. No­vem­ber 1944

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In der März-Aus­ga­be des ver­gan­ge­nen Jah­res war an die­ser Stel­le ein Luft­bild der Stadt Jü­lich aus dem Jahr 1932 zu sehen. Auf die­sem kann man gut er­ken­nen, warum Jü­lich vor dem Zwei­ten Welt­krieg mit dem Slo­gan „Stadt im Grü­nen“ für sich warb. Ein ganz an­de­res Bild zeigt das hier nun wie­der­ge­ge­be­ne Luft­bild, das am 16. De­zem­ber 1944 ent­stand. Es zeigt Jü­lich einen Monat nach dem ver­hee­ren­den Luft­an­griff vom 16. No­vem­ber 1944. In­ner­halb einer hal­b­en Stun­de war die Stadt an der Rur durch bri­ti­sches Bom­bar­de­ment na­he­zu voll­stän­dig aus­ra­diert wor­den. mehr…

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Wegen Überfüllung geschlossen

Die Rhein­land­schau in Jü­lich

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Das waren noch Zei­ten: Wegen des nicht enden wol­len­den Be­su­che­randrangs brach der Ver­kehr um Jü­lich zu­sam­men und die Her­zogs­stadt schaff­te es damit in die über­re­gio­na­len Ver­kehrs­nach­rich­ten. Grund hier­für war in den 1970er und 1980er Jah­ren eine Ver­brau­cher­mes­se, die erst­mals 1967 in Jü­lich statt­ge­fun­den hatte: die Rhein­land­schau. mehr…

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Goswin Nickel

Geschichten_32_23072014Ge­den­ken an den 350. To­des­tag

 

Vor 350 Jah­ren, am 31. Juli 1664, starb in Rom ein Mann, der es ver­dient hat, dass man sich sei­ner er­in­nert. Er war der erste deut­sche Ge­ne­ral­o­be­re der „Ge­sell­schaft Jesu“, des Je­sui­ten-Or­dens, dem welt­weit auch heute noch 17.000 Mit­glie­der an­ge­hö­ren. Die meis­ten von ihnen sind Pries­ter, und zu die­sen ge­hört auch Papst Fran­zis­kus.
Die Je­sui­ten un­ter­schei­den sich in vie­ler­lei Hin­sicht von an­de­ren Orden. Sie tra­gen kein Or­dens­ge­wand, son­dern ein­fa­che dunkle An­zü­ge. Sie woh­nen zwar meist in so ge­nann­ten Re­si­den­zen, kön­nen aber genau so gut in der Welt leben und woh­nen. mehr…