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HERZOG - Geschichte/n -

LAND IM MITTELPUNKT DER MÄCHTE

Karte Jülich-Kleve-Berg

 

Das Ter­ri­to­ri­um Jü­lich-Kleve-Berg

 

Was war das über­haupt für ein Staats­ge­bil­de, über das Her­zog Wil­helm V. von Jü­lich-Kleve-Berg 53 Jahre re­gier­te? Ent­stan­den war es unter sei­nem Vater Her­zog Jo­hann III. Die­ser hatte 1510 Maria, ein­zi­ges Kind Her­zog Wil­helms IV. von Jü­lich-Berg ge­hei­ra­tet. Die­ser Ehe­schluss war be­reits durch einen Ver­trag am 25. No­vem­ber 1496 vor­be­rei­tet wor­den. Maria war da­mals 5 Jahre alt, ihr zu­künf­ti­ger Ehe­mann 6 Jahre. Der Ehe­be­re­dung hat­ten die Land­stän­de der Ter­ri­to­ri­en zu­ge­stimmt, was in einer ein­drucks­vol­len Ur­kun­de, die sich im Duis­bur­ger Lan­des­ar­chiv Nord­rhein-West­fa­len be­fin­det, do­ku­men­tiert ist. mehr…

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VIELE MACHTEN SCHLAPP…

Das Kö­nig­lich Preu­ßi­sche Re­ser­ve In­fan­te­rie Re­gi­ment 68 im Ers­ten Welt­krieg

 

Geschichten_Februar 2016_D as Königlich Preußische Reserve Infanterie Regiment 68 im ersten WeltkriegDer Erste Welt­krieg liegt nun 100 Jahre zu­rück. Viele In­sti­tu­tio­nen und Ge­schichts­ver­ei­ne in un­se­rer Re­gi­on nut­zen die­ses Ju­bi­lä­um, um die­sen Teil der Ge­schich­te mit ihren viel­fäl­ti­gen lo­ka­len Aspek­ten auf­zu­ar­bei­ten. Was er­leb­ten un­se­re Vor­fah­ren an der Front? Was fühl­ten sie? Wie än­der­te sich ihre Sicht auf die Dinge im Laufe des Krie­ges? Das hier vor­zu­stel­len­de Pro­jekt über das Re­ser­ve In­fan­te­rie Re­gi­ment (RIR) 68 be­schäf­tigt sich mit die­sen The­men. Dem Ge­schichts- und Hei­mat­ver­ein Nie­der­zier ist es ge­lun­gen, einen Nach­lass eines Re­gi­ment­san­ge­hö­ri­gen aus Ober­zier zu er­hal­ten. mehr…

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BIN ICH DENN NICHT SCHÖN?

Anna von KleveAnna von Kleve – Kö­ni­gin von Eng­land für ein hal­b­es Jahr

 

Es ge­hört zu einem der Haupt­wer­ke des Künst­lers Hans Hol­bein d.J.: sein Por­trät der Her­zo­gin Anna von Kleve, das sich heute im Lou­vre in Paris be­fin­det. An­ge­fer­tigt wurde es im Au­gust 1539 im Auf­trag König Hein­richs VIII. von Eng­land. Die­ser war nach dem Tod Jane Sey­mours 1537 auf der Suche nach einer vier­ten Ehe­frau, was nicht ganz ein­fach war. mehr…

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Danke Berlin?!

Preussen_03a200 Jahre Preus­sen am Rhein

 

Der Rhein­land­be­griff, wie wir ihn ken­nen, ent­stand erst in der Zeit der preu­ßi­schen Re­gie­rung ab 1815. Das Be­wusst­sein einer ge­mein­sa­men rhei­ni­schen Iden­ti­tät bil­de­te sich durch­aus im Ge­gen­satz zu den noch heute sprich­wört­li­chen stren­gen „preu­ßi­schen Tu­gen­den“ her­aus. Mit dem Be­sitz­er­grei­fungs­pa­tent vom 5. April 1815 be­gann die preu­ßi­sche Ge­schich­te des Rhein­lands. mehr…

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Der Jülicher Schlachthof

Schlachthof2„Ar­beit ist des Bür­gers Zier­de, 

Segen ist der Mühe Preis“

 

Im Jahr 2004 ver­schwan­den dann auch die letz­ten bau­li­chen Spu­ren, nach­dem er schon ei­ni­ge Jahre nicht mehr in Be­trieb war: der ehe­ma­li­ge städ­ti­sche Schlacht­hof an der Aa­che­ner Stra­ße wurde ab­ge­ris­sen. Damit ver­lor die Stadt ein mar­kan­tes Bau­werk des aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­derts, das zwar im Zwei­ten Welt­krieg stark in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen, aber schon 1946 wie­der ge­nutzt wor­den war. mehr…

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Quod erat demonstrandum

inschrift der vicani iuliacenses

War Ju­li­us Cae­sar der Na­mens­ge­ber von Jü­lich?

 

Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Wi­du­kind von Cor­vey be­schreibt in sei­ner Sach­sen­ge­schich­te Aa­chen, den Wahlort Ottos I. im Jahr 936, als einen Ort bei Jü­lich, das wie­der­um nach sei­nem Grün­der Ju­li­us Cae­sar be­nannt sei. Diese Text­stel­le wurde lange Zeit ernst ge­nom­men, ob­gleich es keine an­ti­ken Zeug­nis­se dafür gibt, dass Jü­lich tat­säch­lich von Ju­li­us Cae­sar ge­grün­det bzw. nach ihm be­nannt wurde, zumal die frü­he­s­ten Sied­lungs­fun­de in die spätau­gustei­sche Zeit ver­wei­sen. mehr…

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In Freud und Leid zum Lied bereit

Wenn Män­ner sin­gen

 

Geschichten_23042015

Das 19. Jahr­hun­dert war das Zeit­al­ter des Bür­ger­tums. In den Städ­ten er­stark­te eine Mit­tel­schicht, die als Staats­be­diens­te­te, Mi­li­tärs, Hand­wer­ker, Ge­wer­be­trei­ben­de, In­dus­tri­el­le und lei­ten­de An­ge­stell­te über Frei­zeit ver­füg­ten, die es sinn­voll zu ge­stal­ten galt. In die­sem Mi­lieu blüh­te der Chor­ge­sang auf.

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