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HERZOG - Geschichte/n -

DAS PREUSSISCHE JAHRHUNDERT

August 2016_GESCHICHTEN

Stim­men der Ver­gan­gen­heit

 

Das Mu­se­um Zi­ta­del­le Jü­lich zeigt bis zum 18. De­zem­ber 2016 die Aus­s­tel­lung „Das preu­ßi­sche Jahr­hun­dert. Jü­lich, Opla­den und das Rhein­land zwi­schen 1815 und 1914“. Die Aus­s­tel­lung ist Teil des gleich­na­mi­gen Pro­jekts des Jü­li­cher Ge­schichts­ver­eins 1923 e.V. und des Opla­de­ner Ge­schichts­ver­eins von 1979 e.V. Le­ver­ku­sen (www.preus­si­sches-jahr­hun­dert.de). mehr…

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„Menniglich gar genehm und lüstig“

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Feste und Musik am Hof Her­zog Wil­helms V.

 

Am 16. Juni 1585 fand in der Re­si­denz­stadt Düs­sel­dorf die Hoch­zeit des Erb­prin­zen Jo­hann Wil­helm von Jü­lich-Kleve-Berg mit Ja­ko­be von Baden statt. Es schlos­sen sich acht­tä­gi­ge Fei­er­lich­kei­ten mit etwa 1500 Gäs­ten an. Der Rei­gen von Fest­ban­ket­ten, Tän­zen, Tur­nie­ren und Feu­er­wer­ken wird in Diet­rich Gra­mi­näus Fest­be­schrei­bung do­ku­men­tiert, die 1587 als Buch her­aus­ge­ge­ben wurde. mehr…

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DAS PREUSSISCHE JAHRHUNDERT

2003-0085 Weiermann Ansicht von Juelich

Jü­lich, Opla­den und das Rhein­land zwi­schen 1815 und 1914

 

Die Preu­ßen und das Rhein­land: Die­ser ge­schicht­sträch­ti­gen und fol­gen­rei­chen Wech­sel­be­zie­hung wid­met sich die Dop­pel-Aus­s­tel­lung „Das preu­ßi­sche Jahr­hun­dert – Jü­lich, Opla­den und das Rhein­land zwi­schen 1815 und 1914“ im Mu­se­um Zi­ta­del­le Jü­lich ab dem 02. Juli und in der Villa Römer – Haus der Stadt­ge­schich­te Le­ver­ku­sen vom 03. Juli bis je­weils zum 18. De­zem­ber.  mehr…

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500 Jahre Herzog!

 

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Zum 500. Ge­burts­tag des Her­zogs Wil­helm V. von Jü­lich-Kleve-Berg gibt es, in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Mu­se­um Zi­ta­del­le, eine Son­der­aus­ga­be des HERZOGs in dem man alle wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen zum Her­zog und der Aus­s­tel­lung fin­det. Diese kann man vom 22. Mai bis zum 30. Ok­to­ber 2016 be­su­chen! 

 
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Ein Territorium entsteht

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Abb.: Die Ve­rei­nig­ten Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kleve-Berg mit den Graf­schaf­ten Mark und Ra­vens­berg und der Herr­schaft Ra­ven­stein 1521, Kunst­his­to­ri­sches In­sti­tut der Uni­ver­si­tät zu Köln, Ab­tei­lung Archi­tek­tur­ge­schich­te, Mi­cha­el Wiec­zo­rek, 2010.

 

 

die Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kleve-Berg

 

Der Zu­sam­menschluss der Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kleve-Berg geht auf eine Ehe­be­re­dung von 1496 zu­rück, die von Her­zog Wil­helm IV. von Jü­lich-Berg-Ra­vens­berg mit Her­zog Jo­hann II. von Kleve-Mark ge­schlos­sen wurde. Diese dy­nas­ti­sche Fa­mi­li­en­ver­bin­dung war zu­gleich eine ter­ri­to­ri­en­über­grei­fen­de stän­di­sche Ei­ni­gung, da die je­wei­li­gen Land­stän­de (Städ­te und Adel) die Ur­kun­de zur Ehe­be­re­dung unter Wah­rung ihrer Pri­vi­le­gi­en mit un­ter­zeich­net hat­ten. mehr…

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Krieg und Frieden

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Abb.: Dirck Vol­kertsz Coorn­hert nach Maar­ten van Heems­kerk, Der Knie­fall von Venlo 1543, Kup­fer­stich, 1556, Mu­se­um Zi­ta­del­le Jü­lich.

 

 

die Aus­ein­an­der­set­zung um das Her­zog­tum Gel­dern

 

Als 1538 Karl von Eg­mond, der Her­zog von Gel­dern, kin­der­los starb, wurde Jung­her­zog Wil­helm von Jü­lich-Kleve-Berg von den geldri­schen Land­stän­den zum neuen Her­zog von Gel­dern be­stimmt. Al­ler­dings war Kai­ser Karl V. (1500-1558) damit nicht damit ein­ver­stan­den. Er sah sich selbst als Erben von Gel­dern, denn im Jahre 1473 hatte Her­zog Ger­hard von Jü­lich-Berg, der einen An­spruch auf Gel­dern hatte, seine Erbrech­te an Karls Ur­groß­va­ter Karl den Küh­nen, des­sen Erbe Karl V. war, ver­kauft. mehr…

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Der spanisch- niederländische Krieg

Abb_S_8_9_02Kopie

Abb.: Franz Ho­gen­berg, Die greu­li­che Mor­de­rei bei Ion­ckers­dorf, Kup­fer­stich 1586. Im Juli 1586 über­fie­len spa­ni­sche Trup­pen einen Ge­leit­zug Jü­li­cher Kauf­leu­te bei Jun­kers­dorf, die auf dem Weg zum Köl­ner Markt waren. Der Zug, zu dem auch zahl­rei­che Frau­en und Kin­der ge­hör­ten, wurde weit­ge­hend nie­der­ge­met­zelt.

 

und seine Fol­gen für die Her­zog­tü­mer Jü­lich-Kleve-Berg

 

Die Nie­der­lan­de ge­hör­ten seit 1558 zum spa­ni­schen Kö­nig­reich. Da­mals be­stan­den die Nie­der­lan­de aus 17 Pro­vin­zen. Die süd­li­chen Ge­bie­te um­fass­ten un­ge­fähr das heu­ti­ge Bel­gi­en, Lu­xem­burg und Teile Nord­frank­reichs. Die Be­völ­ke­rung der nörd­li­chen Pro­vin­zen, in etwa die heu­ti­gen Nie­der­lan­de, war im Zuge der Re­for­ma­ti­on zu einem be­deu­ten­den Teil zum Cal­vi­nis­mus über­ge­tre­ten, wäh­rend die süd­li­chen Pro­vin­zen streng ka­tho­lisch waren. mehr…