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HERZOG - ans Volk -

CHARME

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Was ich noch sagen woll­te…

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Ch­ar­me. Also dem, den etwas von ganz al­lein hat und dem, den man ge­zielt ein­setzt. In den deut­schen Sprach­schatz ist der Ch­ar­me über die Fran­zo­sen um 1700 ge­langt und mein­te Fas­zi­na­ti­on, Ent­zücken, Lie­bens­wür­dig­keit. Die Fran­zo­sen be­dien­ten sich dabei einer Mi­schung der la­tei­ni­schen Be­grif­fen „car­men“ für Lied, Ge­dicht und Ge­sang sowie „car­mi­na­re“ für ver­zau­bern. Ch­ar­me um­schreibt somit die Ei­gen­schaft eines In­di­vi­du­ums – ein be­zau­bern­des und fas­zi­nie­ren­des Wesen. mehr…

HERZOG - ans Volk -

EINE HAMBURGERIN AM NIEDERRHEIN

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Erz­her­zo­gin Maria von Ös­ter­reich, Her­zo­gin von Jü­lich-Kleve-Berg

 

 „Du aber, glück­li­ches Ös­ter­reich, hei­ra­test!“ („Tu felix Austria nube!“) – mit die­sem Spruch aus dem 15. Jahr­hun­dert cha­rak­te­ri­siert man im All­ge­mei­nen die er­folg­rei­che Hei­rats­po­li­tik des Hau­ses Habs­burg, das we­ni­ger durch Krie­ge, als durch weit­sich­ti­ge Ehe­schlüs­se zu einem der mäch­tigs­ten Herr­scher­fa­mi­li­en in Eu­ro­pa auf­stieg. Im Hochadel gab es so gut wie keine Lie­bes­hei­ra­ten, viel­mehr waren die Ehen Aus­druck po­li­ti­scher Al­li­an­zen und geo­stra­te­gi­scher Über­le­gun­gen. mehr…

HERZOG - ans Volk -

DER REICHE HERZOG

 

Aus­s­tel­lung im Schloss­kel­ler der Zi­ta­del­le

 

Der 500. Ge­burts­tag Her­zog Wil­helms V. von Jü­lich-Kleve-Berg ist An­lass für das Mu­se­um Zi­ta­del­le in einer Son­deraus­stel­lung diese für Jü­lich so be­deu­ten­de Herr­scher­per­sön­lich­keit näher zu be­trach­ten. Im Zen­trum steht das Schloss in der Zi­ta­del­le Jü­lich, das ab 1549 als neue Re­si­denz für den Her­zog er­rich­tet wurde. mehr…

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SCHIRM

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Was ich noch sagen woll­te…

 

manch­mal ist da ja so eine Sache mit Schirm. Also mit dem, der gegen etwas gut ist und dem, der für etwas gut ist. Da fal­len mir als ers­tes Schir­me ein, die vor Wet­te­r­ein­flüs­sen schüt­zen: vor Sonne, Regen oder Wind – meis­tens von oben, gern aber auch von der Seite. Vor allem die Kom­bi­na­ti­on der letz­ten bei­den Kan­di­da­ten Regen und Wind kann schon mal zum Ver­lust des Knirp­ses oder sei­ner großen Ge­schwis­ter füh­ren. Wobei wahr­schein­lich mehr Exem­pla­re in Schirm­stän­dern ver­ges­sen wer­den als dem Wind ge­op­fert. Laut Duden ist ein Schirm „ein meist runder, ge­wölb­ter Ge­gen­stand, der vor be­stimm­ten Din­gen schützt oder eine Ak­ti­on un­ter­bin­det.“  mehr…

HERZOG - ans Volk -

ZUKUNFT…

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WAS ICH NOCH SAGEN WOLLTE…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit der Zu­kunft. Also mit der von ges­tern, die ja heute heute ist und der von mor­gen, bei der heute ges­tern war… Per De­fi­ni­ti­on ist Zu­kunft näm­lich le­dig­lich die Zeit, die sub­jek­tiv ge­se­hen der Ge­gen­wart nach­folgt. Zeit wie­der­um ist ei­gent­lich nur eine Di­men­si­on, um ein Er­eig­nis be­schrei­ben und dafür in sei­nen Pa­ra­me­tern er­fas­sen zu kön­nen. mehr…

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50

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist da ja so eine Sache mit der 50. Also mit der Zahl an sich und ihrer Be­deu­tung. So für sich be­trach­tet ist sie ja eine runde Sache, wenn auch das L als rö­mi­sche Schrift­zahl 50

le­dig­lich aus zwei Stri­chen be­steht. Wer 50 Jahre ver­hei­ra­tet ist, fei­ert Gol­de­ne Hoch­zeit, wer 50 Jahre alt wird, leert zum run­den Ju­bi­lä­um an der Gren­ze vom Jung­s­ein zum Alt­wer­den schon mal vor Freu­de oder Trau­er die all­mäh­lich wach­sen­den Trä­nen­sä­cke. 50 Jahre bie­ten reich­lich Le­bens­ge­schich­te(n) für jeden ein­zel­nen Men­schen, glo­bal be­trach­tet nur ein Wim­pern­schlag der his­to­ri­schen Zeit-Etap­pe. Apro­pos Etap­pe: 50 Ki­lo­me­ter zu Fuß sind eine weite Stre­cke, 50
Ki­lo­me­ter ver­schwin­dend ge­ring für einen Flug zum Mond. 50 Pro­zent Schluss­ver­kauf-Ra­batt ma­chen jede An­schaf­fung zum Schnäpp­chen, ein ver­lo­re­ner 50-Euro-Schein schmerzt deut­lich. mehr…

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KNALLER

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WAS ICH NOCH SAGEN WOLLTE …

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit den Knal­lern. Also mit denen, die man hören kann und den an­de­ren. Wenn ich mich an die akus­ti­schen Knal­ler mei­nes bis­he­ri­gen Le­bens er­in­ne­re, fal­len mir als ers­tes die Knall­erb­sen­sträu­cher ein, die mich ge­lehrt haben, dass nicht immer die Größ­ten die Bes­ten sind. Es waren die klei­nen stram­men Mur­meln, die den lau­te­ren Knall her­vor­rie­fen und ihrem Namen Ehre mach­ten. Und weil ich mich dar­über immer so sehr ge­freut habe, hat es auch sehr lange ge­dau­ert, bis für mich Ki­cher- und Knall­erb­sen nicht mehr das­sel­be waren. mehr…