mindestens 3 Buchstaben!
HERZOG - ans Volk -

BRETTER

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit den Bret­tern. Also mit denen aus Holz und all den an­de­ren. Ers­te­re sind per De­fi­ni­ti­on Schnitt­höl­zer mit min­des­tens acht und höchs­tens 40 Mil­li­me­tern Dicke und min­des­tens 80 Mil­li­me­tern Brei­te. Was di­cker ist, ist näm­lich eine Bohle, wenn nicht gar ein Kant­holz oder Bal­ken. Was dün­ner ist, ist eine Diele, Latte, Leis­te oder Fur­nier. Wenn ich mir jetzt mal mein Früh­stücks­brett so be­trach­te, er­füllt es diese Norm ir­gend­wie nicht – ob­wohl es ein­deu­tig Schnitt­holz ist und das gleich mehr­fach: Es wird schließ­lich die Schnit­te drauf ge­schnit­ten! Das Schach­brett kommt da schon eher hin – auch wenn ich da „k­ei­ne Schnit­te habe“. Ähn­li­ches gilt für mei­nen Ein­satz am Bü­gel­brett. Zum Glück gibt es noch an­de­re Spiel­bret­ter. Bei Mo­no­po­ly, Mensch-är­ge­re-Dich-nicht, Halma, Dame oder Mühle sieht meine Bilanz schon bes­ser aus. Auf­po­liert wird diese stets beim „Ma­le­fiz“-Spiel, bei dem tak­ti­sches Er­rich­ten von Bar­ri­ka­den auf dem Brett eher zum Sieg führt als stür­mi­sches Ins-Ziel-Bret­tern. „Ge­bret­tert“ mehr…

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AUA!

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Aua… Also mit dem klei­nen und dem großen, dem von außen und dem von innen. Auch wenn das Wort mit sei­nen drei Vo­ka­len or­tho­gra­phisch nicht trenn­bar ist, ist es doch un­trenn­bar mit dem Er­lei­den von Schmer­zen ver­bun­den – und das sind per De­fi­ni­ti­on sub­jek­ti­ve Sin­nes­wahr­neh­mun­gen von un­an­ge­nehm bis un­er­träg­lich. Kurz ge­sagt: Aua ist das, was man als sol­ches emp­fin­det. Dabei kann es auch schon mal zu Ver­stän­di­gungs­schwie­rig­kei­ten zwi­schen Arzt und Pa­ti­ent, Mut­ter und Kind, Mann und Frau kom­men. Ich sage nur Män­ner­schnup­fen und Ge­burts­we­hen…  mehr…

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GEWINNSPIEL: Was war das Lieblingsgetränk des Herzog Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg?

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An­läss­lich des WeinSom­mer 2016 auf dem Jü­li­cher Schloss­platz, ver­lo­sen wir fünf ge­führ­te Wein­pro­ben (á 2 Per­so­nen) für Frei­tag, den 15.07. um 18.00 Uhr. Schickt uns ein­fach eine E-Mail mit der Ant­wort, Name und Adres­se an: ge­win­nen@her­zog-ma­ga­zin.de

 

Ein klei­ner Tipp auf die rich­ti­ge Ant­wort fin­det sich im Print-Archiv des HERZOGs (Aus­ga­be 33).

 

Ein­sen­de­schluss: 07.07.2016

 

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Was ich noch sagen wollte…

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Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem raus. Also mit dem von etwas weg und dem zu etwas hin. Wie bei raus aus der Sonne und rein in den Schat­ten. Oder raus aus dem Schat­ten, rein in die Sonne. Wäh­rend hier beide Rich­tun­gen mög­lich sind, geht das beim „Mensch är­ge­re Dich nicht“-Spiel nicht. Da folgt das Raus­wer­fen nur nach Spiel­zü­gen in eine Rich­tung auf dem Spiel­brett. mehr…

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MELONE

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Was ich noch sagen woll­te…

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit der Me­lo­ne. Also mit der für in den Kopf und der für auf den Kopf. Eine runde Sache ist sie al­le­mal. Die zum Ver­zehr ge­eig­ne­te stammt vom grie­chi­schen Wort „Melo“ für Apfel, also ein Obst? Weit ge­fehlt! Sie ge­hört zu den Kür­bis­sen, die eben­so wie Zuc­chi­ni Frucht­ge­mü­se sind. Un­reif geben Me­lo­nen kein Geräusch von sich, je rei­fer Me­lo­nen sind, desto hoh­ler klin­gen sie und sind bei glei­cher Größe schwe­rer. (Wieso muss ich jetzt an schnar­chen­de Men­schen den­ken?) mehr…

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CHARME

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Was ich noch sagen woll­te…

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Ch­ar­me. Also dem, den etwas von ganz al­lein hat und dem, den man ge­zielt ein­setzt. In den deut­schen Sprach­schatz ist der Ch­ar­me über die Fran­zo­sen um 1700 ge­langt und mein­te Fas­zi­na­ti­on, Ent­zücken, Lie­bens­wür­dig­keit. Die Fran­zo­sen be­dien­ten sich dabei einer Mi­schung der la­tei­ni­schen Be­grif­fen „car­men“ für Lied, Ge­dicht und Ge­sang sowie „car­mi­na­re“ für ver­zau­bern. Ch­ar­me um­schreibt somit die Ei­gen­schaft eines In­di­vi­du­ums – ein be­zau­bern­des und fas­zi­nie­ren­des Wesen. mehr…

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EINE HAMBURGERIN AM NIEDERRHEIN

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Erz­her­zo­gin Maria von Ös­ter­reich, Her­zo­gin von Jü­lich-Kleve-Berg

 

 „Du aber, glück­li­ches Ös­ter­reich, hei­ra­test!“ („Tu felix Austria nube!“) – mit die­sem Spruch aus dem 15. Jahr­hun­dert cha­rak­te­ri­siert man im All­ge­mei­nen die er­folg­rei­che Hei­rats­po­li­tik des Hau­ses Habs­burg, das we­ni­ger durch Krie­ge, als durch weit­sich­ti­ge Ehe­schlüs­se zu einem der mäch­tigs­ten Herr­scher­fa­mi­li­en in Eu­ro­pa auf­stieg. Im Hochadel gab es so gut wie keine Lie­bes­hei­ra­ten, viel­mehr waren die Ehen Aus­druck po­li­ti­scher Al­li­an­zen und geo­stra­te­gi­scher Über­le­gun­gen. mehr…