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HERZOG - ans Volk -

FRANZÖSISCH

gisa_kolumne_2_web1Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Fran­zö­sisch. Also der Spra­che an sich und dem Land, in dem sie er­fun­den wurde. Fran­zö­sisch wird welt­weit von rund 274 Mil­lio­nen Men­schen auf fünf Kon­ti­nen­ten ge­spro­chen, deren Zahl sich bis zum Jahr 2050 auf ge­schätz­te 700 Mil­lio­nen er­hö­hen wird. In 13 Staa­ten ist Fran­zö­sisch sogar al­lei­ni­ge Amtss­pra­che, in wei­te­ren 16 eine von meh­re­ren.

 

Zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen be­herr­sche ich diese nicht – je­den­falls nicht wis­sent­lich. mehr…

HERZOG - ans Volk -

ARM

gisa_kolumne_2_web1Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Arm und dem arm – also so­wohl mit dem Ge­gen­stand als auch mit der Ei­gen­schaft, mit dem Haben und dem Sein. Der Arm, so lese ich in der En­zy­klo­pä­die, ist die freie obere Ex­tre­mi­tät des Men­schen,die Wei­ter­ent­wick­lung der Vor­der­glied­ma­ßen der Tiere zum Greif­werk­zeug, der mit sei­nen Pen­del­be­we­gun­gen auch die Aus­ba­lan­cie­rung des auf­rech­ten Gan­ges er­mög­licht. Als paa­ri­ge Kör­per­tei­le kann man diese stre­cken und re­cken, damit wer­fen, fan­gen, etwas unter sie klem­men, sich bre­chen und ver­schrän­ken, je­man­den in sie und auf sie neh­men, in sie flie­gen und in ihnen lie­gen, in sie ge­trie­ben wer­den, mit ihnen und unter sie grei­fen, die Beine in sie neh­men und den Kopf unter sie ste­cken. In sei­ner Funk­ti­on hat der Arm vom Schul­ter- bis zu den Fin­ger­ge­len­ken die größt­mög­li­che Be­we­gungs­frei­heit aller Kör­per­tei­le. mehr…

HERZOG - ans Volk -

WONNE

gisa_kolumne_2_web1Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit der Wonne. Also mit der in einem drin und der um einen drum­her­um. Wonne ist die große Schwes­ter der Freu­de und laut Duden ein Zu­stand, in dem man großes Wohl­be­ha­gen emp­fin­det. Zwi­schen­zeit­lich aus­ge­mus­tert, er­leb­te das Wort – das dem mit­tel­hoch­deut­schen wünne/wunne sowie dem alt­hoch­deut­schen wunn(i)a ent­stammt und Ge­nuss und Freu­de meint – dann doch noch eine Wie­der­be­le­bung seit der Mitte des 18. Jahr­hun­derts. mehr…

HERZOG - ans Volk -

GELB

gisa_kolumne_2_web1Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Gelb. Also mit dem, das man sieht und mit dem, in das man bes­ser nicht gu­cken soll­te oder mit dem, das man bes­ser nicht über­se­hen soll­te. Aber der Reihe nach. Gelb ist als die­je­ni­ge Farbe de­fi­niert, die wahr­ge­nom­men wird, wenn Licht mit einer spek­tra­len Ver­tei­lung ins Auge fällt, bei der Wel­len­län­gen zwi­schen 565 und 575 Na­no­me­ter do­mi­nie­ren. Hält man sich vor Augen und Netz­häu­te, dass diese Länge ge­ra­de mal knapp ein hal­ber Tau­sends­tel­mil­li­me­ter ist, ist umso be­ein­dru­cken­der, dass es da­zwi­schen Un­men­gen von Gelbs gibt: mehr…

HERZOG - ans Volk -

AUSSCHLAG

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit dem Aus­schlag. Also so­wohl mit dem will­kom­me­nen als auch mit dem un­will­kom­me­nen; mit dem, den man sel­ber ver­schul­det hat und dem, gegen den man sich nicht weh­ren kann. Aber der Reihe nach. Der akut auf­tre­ten­de Haut­aus­schlag ist na­tür­lich sel­ten will­kom­men und als pi­cke­li­ger Tee­na­ger war auch ich kaum mit dem Ar­gu­ment zu be­ru­hi­gen, dass die­ser tem­po­rä­re Zu­stand doch im­mer­hin eine her­bei­ge­sehn­te Marke sei auf dem Weg zum lang­fris­tig an­ge­streb­ten Ziel des Er­wach­se­nen­seins. mehr…

HERZOG - ans Volk -

JECK!

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit den Je­cken. Also denen, die Jeck sind und denen, die jeck wer­den. Ein Jeck sein ist näm­lich nicht gleich jeck sein und schon gar nicht in einen Topf bzw. Bütt zu wer­fen mit Nar­ren und Kar­ne­va­lis­ten. Also na­tür­lich fei­ert der Jeck (auch) gern Kar­ne­val, aber der Kar­ne­va­list ist ein or­ga­ni­sier­ter Narr mit Ver­eins­funk­ti­on, der öf­fent­lich auf­tritt. Der Jeck fei­ert ein­fach mit – und das nicht nur in der fünf­ten Jah­res­zeit. Bes­ten­falls ist der Kar­ne­va­list auch jeck, wenn er Nar­ren­kap­pe, Uni­form und Orden ab­ge­legt hat – dann be­schreibt jeck viel­mehr seine grund­sätz­li­che hu­mor­vol­le Le­bens­ein­stel­lung und er­laubt ihm – kar­ne­va­lis­tisch an­mu­ten­de – Späße auch in den an­de­ren vier Jah­res­zei­ten. mehr…

HERZOG - ans Volk -

17

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit der 17. Also der Zahl 17 für alle und der Zahl 17 für Ein­zel­ne, also bei­spiels­wei­se für mich… Die 17 als Zahl für alle ist ganz ein­fach die na­tür­li­che Zahl zwi­schen 16 und 18. Sie ist un­ge­ra­de und eine Prim­zahl. Carl Fried­rich Gauß hat einst ent­deckt, dass das re­gel­mä­ßi­ge Sieb­zehn­eck mit Li­ne­al und Zir­kel zu kon­stru­ie­ren ist. Das war so eine be­deu­ten­de Er­kennt­nis, dass diese Kon­struk­ti­on auf dem Gauß-Denk­mal in Braun­schweig ver­ewigt wurde. mehr…