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HERZOG - Titelstorys -

VON JECKEN UND NARREN

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eine Reise durchs Bü­cher­re­gal

 

An Je­cken, Nar­ren und Toren be­steht zur Zeit kein Man­gel. Die Je­cken und Nar­ren kennt man aus dem Kar­ne­val, die nicht or­gan­sier­ten
kar­ne­val fei­ern­den Men­schen. Sie ma­chen es nur an Kar­ne­val. Aber es gibt auch Nar­ren, die auch au­ßer­halb der 5. Jah­res­zeit aktiv sind. Es gibt den Clown, der an­de­re zum La­chen bringt; den Spaß­ma­cher, der nur un­ter­hal­ten will; die Vie­len, die sich zu Nar­ren ma­chen las­sen. Es gibt den Nar­ren, den man für tö­richt hält, weil er die Narr­heit sei­ner Um­welt de­mas­kiert und den Men­schen einen Spie­gel prä­sen­tiert. Es gibt den Be­klopp­ten, den man als Nar­ren be­schimpft, weil er Ge­dan­ken denkt, zu denen seine Zeit­ge­nos­sen viel­leicht nicht fähig sind. Zeit für eine när­risch-li­te­ra­ri­sche Zeit­rei­se. mehr…

HERZOG - ans Volk -

JECK!

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit den Je­cken. Also denen, die Jeck sind und denen, die jeck wer­den. Ein Jeck sein ist näm­lich nicht gleich jeck sein und schon gar nicht in einen Topf bzw. Bütt zu wer­fen mit Nar­ren und Kar­ne­va­lis­ten. Also na­tür­lich fei­ert der Jeck (auch) gern Kar­ne­val, aber der Kar­ne­va­list ist ein or­ga­ni­sier­ter Narr mit Ver­eins­funk­ti­on, der öf­fent­lich auf­tritt. Der Jeck fei­ert ein­fach mit – und das nicht nur in der fünf­ten Jah­res­zeit. Bes­ten­falls ist der Kar­ne­va­list auch jeck, wenn er Nar­ren­kap­pe, Uni­form und Orden ab­ge­legt hat – dann be­schreibt jeck viel­mehr seine grund­sätz­li­che hu­mor­vol­le Le­bens­ein­stel­lung und er­laubt ihm – kar­ne­va­lis­tisch an­mu­ten­de – Späße auch in den an­de­ren vier Jah­res­zei­ten. mehr…

HERZOG - Menschen -

„AM LIEBSTEN MAG ICH KURZE WITZE“

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Jeckes Ge­spräch mit Hei­mat­red­ner Tom Oel­lers

 

HERZOG: Was braucht man denn so, um ein guter Hei­mat­red­ner zu sein? Wird man schon wit­zig
ge­bo­ren?

TOM: Also es ist wohl eine gute Mi­schung aus
Genen, Er­zie­hung und Raum zur Ent­fal­tung. Das alles wurde mir vor­bild­lich im wahrs­ten Sinne des Wor­tes mit­ge­ge­ben. Ich bin ein ech­ter Mutt­krat – ein in Jü­lich ge­bo­re­nes Kind von zwei Jü­li­chern. Mein Vater Hu­bert Oel­lers war ja ak­ti­ver Kar­ne­va­list bei der KG Rur­blüm­chen im El­fer­rat und als 2. Sit­zungs­prä­si­dent. Und er war na­tür­lich der „Hei­mat­red­ner“, der all­jähr­lich quasi als Büt­ten­re­de die lo­ka­len Er­eig­nis­se des Jah­res hu­mor­voll Revue pas­sie­ren ließ. Die KG hatte da­mals eine ak­ti­ve Kin­der­grup­pe, in der ich eben­so in den Kar­ne­val hin­ein­wuchs wie bei­spiels­wei­se auch der heu­ti­ge Prä­si­dent der Rur­blüm­chen, Frank Kutsch. mehr…

HERZOG - Vereine -

6x 11 JAHRE MIT DEM TREUEN HUSAR

AltneuRGB

Die KG Fi­de­li­tas Bour­heim 1951 e.V. fei­ert Ge­burts­tag

 

Die An­fän­ge: Mit Gott und Fröh­lich­keit

Um den 11.11.1950 fan­den sich an einem Sams­tag­abend zu einem Wo­che­n­endtrunk, zum Kar­ten­spiel oder zur ge­müt­li­chen Un­ter­hal­tung eine Schar jun­ger Män­ner in der Gast­wirt­schaft Freyal­den­ho­ven (heu­ti­ge Bour­hei­mer Stu­ben) zu­sam­men. Der zwei­te Welt­krieg mit dem Zu­sam­men­bruch des Deut­schen Rei­ches hatte das Ver­eins­le­ben in der klei­nen Ge­mein­de Bour­heim fast zum Er­lie­gen ge­bracht. Für Un­ter­hal­tung an lan­gen Win­ter­aben­den wurde sehr wenig getan; je­doch war der Wunsch nach Ge­mein­schafts­aben­den le­ben­dig ge­blie­ben, eben­so der Ge­dan­ke an ge­sel­li­ge Zu­sam­men­künf­te über sol­che im engen Fa­mi­li­en­krei­se hin­aus. Den An­stoß hier­zu soll­te jener Sams­tag­abend geben. mehr…

HERZOG - Geschichte/n -

KARNEVALSUMZÜGE

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in Jü­lichs Ver­gan­gen­heit

 

Das Rhein­land ohne Kar­ne­val wäre nur schwer vor­stell­bar. Die Ak­ti­vi­tä­ten rund um die „5. Jah­res­zeit“ sind tief im rhei­ni­schen Brauch­tum ver­wur­zelt. Das gilt ins­be­son­de­re für die Um­zü­ge, die auch in Jü­lich eine lange Tra­di­ti­on haben. Sinn­fäl­lig wird dies bei der Be­trach­tung des hier bei­ge­ge­be­nen Fotos, das einen Mo­tiv­wa­gen beim Jü­li­cher Kar­ne­val im Jahr 1911 zeigt. Dass der Kar­ne­val auf die Stra­ße ge­tra­gen wurde, galt lange Zeit je­doch als ver­pönt. mehr…

HERZOG - Jülicht -

KAMMERKONZERT DER DOZENTEN DER MUSIKSCHULE

Mu­si­ka­li­schen Neu­jahrs­gruß in der Schloss­ka­pel­le

Einer lan­gen Tra­di­ti­on fol­gend er­öff­net die Mu­sik­schu­le ihre Ver­an­stal­tungs­rei­he mit einem Kam­mer­kon­zert in der Schloss­ka­pel­le der Zi­ta­del­le. Als mu­si­ka­li­schen Neu­jahrs­gruß wer­den Do­zen­ten der Mu­sik­schu­le am Sonn­tag, 5. Fe­bru­ar, um 17 Uhr ein ab­wechs­lungs­rei­ches und an­spruchs­vol­les Pro­gramm dem Jü­li­cher Pub­li­kum dar­bie­ten.

Mit einem Bei­trag des Sa­xo­fo­nis­ten Wal­ter „Sem­mel“ Sem­britz­ki, zu­sam­men mit sei­nen Mit­mu­si­kern des Bah­kauv Sa­xo­fon Quar­tetts, er­tö­nen dies­mal auch jaz­zi­ge Töne in kam­mer­mu­si­ka­li­scher Ma­nier. Die Musik der bei­den Jaz­z­grö­ßen Duke El­ling­ton und Charles Min­gus hat längst ihre Be­wun­de­rer auch au­ßer­halb der Jazz­sze­ne ge­fun­den. Be­son­ders in den wohl­klin­gen­den Ar­ran­ge­ments die­ses Sa­xo­phon Quar­tetts wer­den auch Zu­hö­rer, wel­che mit Jazz­mu­sik nicht so ver­traut sind, auf ihre Kos­ten kom­men. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

ALLES (AUF DIE) 17…

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Gisa: Na Cor­nel, end­lich unser Jahr, was?

Cor­nel: Ja, es wim­melt nur so vor lau­ter 17 von Ja­nu­ar bis De­zem­ber. Ich habe den Ver­an­stal­tungs­ka­len­der vor Augen und freue mich über jeden Ein­trag, sowie über die vie­len Fotos mit der 17, die wir uns seit Jah­ren ge­gen­sei­tig schi­cken.  In die­sem Jahr wer­den es be­stimmt noch ein paar mehr.

Gisa: Also so Glück­zah­len hat ja ei­gent­lich fast jeder Mensch, wir beide tei­len uns fried­lich die 17. Bei mir hat es in der frü­he­s­tens Ju­gend an­ge­fan­gen. An einem 17. hat meine ers­ter Freund auf der Schul­weih­nachts­fei­er zu „Shi­ne on you crazy dia­mond Part II“ ge­fühl­te 17 Mi­nu­ten lang ein­sam auf der Tanz­flä­che den Klam­mer­blues mit mir ge­stan­den. mehr…