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HERZOG - Titelstorys -

ALLES (AUF DIE) 17…

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Gisa: Na Cor­nel, end­lich unser Jahr, was?

Cor­nel: Ja, es wim­melt nur so vor lau­ter 17 von Ja­nu­ar bis De­zem­ber. Ich habe den Ver­an­stal­tungs­ka­len­der vor Augen und freue mich über jeden Ein­trag, sowie über die vie­len Fotos mit der 17, die wir uns seit Jah­ren ge­gen­sei­tig schi­cken.  In die­sem Jahr wer­den es be­stimmt noch ein paar mehr.

Gisa: Also so Glück­zah­len hat ja ei­gent­lich fast jeder Mensch, wir beide tei­len uns fried­lich die 17. Bei mir hat es in der frü­he­s­tens Ju­gend an­ge­fan­gen. An einem 17. hat meine ers­ter Freund auf der Schul­weih­nachts­fei­er zu „Shi­ne on you crazy dia­mond Part II“ ge­fühl­te 17 Mi­nu­ten lang ein­sam auf der Tanz­flä­che den Klam­mer­blues mit mir ge­stan­den. mehr…

HERZOG - ans Volk -

17

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Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit der 17. Also der Zahl 17 für alle und der Zahl 17 für Ein­zel­ne, also bei­spiels­wei­se für mich… Die 17 als Zahl für alle ist ganz ein­fach die na­tür­li­che Zahl zwi­schen 16 und 18. Sie ist un­ge­ra­de und eine Prim­zahl. Carl Fried­rich Gauß hat einst ent­deckt, dass das re­gel­mä­ßi­ge Sieb­zehn­eck mit Li­ne­al und Zir­kel zu kon­stru­ie­ren ist. Das war so eine be­deu­ten­de Er­kennt­nis, dass diese Kon­struk­ti­on auf dem Gauß-Denk­mal in Braun­schweig ver­ewigt wurde. mehr…

HERZOG - Menschen -

DAS IST GANZ GROßE OPER

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Der Mu­sik­päd­ago­ge und  -jour­na­list Pedro Obie­ra

 

Am 31. Ja­nu­ar 2017 ist Schluss: Dann hat Pedro Obie­ra sei­nen letz­ten Tag am Gym­na­si­um Zi­ta­del­le der Stadt Jü­lich als Leh­rer für Deutsch und Musik. Damit endet eine na­he­zu 38-jäh­ri­ge Leh­rer­kar­rie­re in Jü­lich, die im Au­gust 1979 be­gann und die tiefe Spu­ren hin­ter­las­sen hat – in­ner­halb wie au­ßer­halb der Schu­le. 135 Aus­ga­ben der re­gel­mä­ßig er­schei­nen­den Schul­nach­rich­ten stell­te Obie­ra zu­sam­men. mehr…

HERZOG - Vereine -

GR 17 – DAS EPIZENTRUM DER MACHT

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In der GR 17 wird Jü­lich re­giert

 

Das Neue Rat­haus als Haupt­sitz der Stadt­ver­wal­tung ist in einer 17 un­ter­ge­bracht, näm­lich in der Gro­ßen Rur­stra­ße 17. Hier ar­bei­ten tag­täg­lich Be­am­te und An­ge­stell­te ge­mein­sam mit dem Bür­ger­meis­ter als Ver­wal­tungs­chef für das Wohl der Bür­ger der Stadt.

Ob Auf­ge­bots­be­stel­lung im Stan­des­amt oder Schlag­lochre­kla­ma­ti­on im Bau­amt, neuer Rei­se­pass im Ein­woh­ner­mel­de­amt oder ver­lo­re­ner Schlüs­sel im Fund­bü­ro des Ord­nungs­am­tes – in der Gro­ßen Rur­stra­ße Num­mer 17 ist man da an der rich­ti­gen Adres­se. mehr…

HERZOG - Titelstorys -

GELEGENHEIT MACHT LIEBE

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Oder hei­ter wei­ter…

 

Milan stand auf. Das wars. Nach einer 20-Stun­den-Schicht und der so­eben er­hal­te­nen Kün­di­gung ver­ließ er das Büro des Kon­zert­ver­an­stal­ters Be­cker. Weih­nach­ten stand vor der Tür und er vor dem Nichts. Die Sonne ging auf und er fuhr mit sei­nem 27 Jahre alten Ford Gra­na­da zum Café Kuba. Zoë hatte heute Früh­schicht und brach­te ihm, den neuen Song von Lisa Bas­sen­ge auf den Lip­pen, einen dop­pel­ten Cappuc­ci­no. mehr…

HERZOG - ans Volk -

HEITERKEIT

gisa_kolumne_2_web1Was ich noch sagen woll­te…

 

Manch­mal ist das ja so eine Sache mit der Hei­ter­keit. Also mit der von außen und der von innen. Laut Duden ist die Hei­ter­keit eine froh­ge­mu­te, auf­ge­räum­te, auf­ge­lo­cker­te Stim­mung. Diese kann man ver­brei­ten oder ihr auch er­lie­gen – sie ist näm­lich meis­tens an­ste­ckend. Nicht zu ver­wech­seln ist die Hei­ter­keit mit der Lus­tig­keit oder dem Ver­gnü­gen, die si­tua­ti­ons­be­zo­gen meist kurz­zei­tig eine auf Knopf­druck pro­vo­zier­te gute Laune und La­chen pro­du­zie­ren, der­weil die Hei­ter­keit auf sta­bi­lem Ni­veau lä­chelt. Aus sich her­aus und an­de­re an. Hei­ter­keit kommt mehr so von innen und ist da eher so etwas wie eine Cha­rak­terei­gen­schaft der Op­ti­mis­ten, quasi als Summe aus Fröh­lich­keit und Ge­las­sen­heit. mehr…

HERZOG - Menschen -

UNTERWEGS MIT NIKOLAUS

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Fro­her, hoher Be­such

 

Auf­ge­regt flit­zen die Kin­der durchs Haus. Hoher Be­such steht an… Der Ni­ko­laus wird er­war­tet und so ste­hen die Mä­dels und Jungs schon sau­ber, adrett und mit ge­kämm­ten Haa­ren parat, spin­xen immer wie­der durch die Fens­ter, ob er denn noch nicht zu sehen ist, der (h)ei­li­ge Mann. Schließ­lich hat er ge­ra­de Hoch­sai­son.

Da klin­gelts. Der Ni­ko­laus steht da, wie sie ihn ken­nen und lie­ben: Mit sei­nem klas­si­schen roten Man­tel und lan­gem wei­ßen Bart. Und er kommt nicht al­lei­ne: Knecht Ru­precht, der alte Ge­sell, in brau­nes Sack­lei­nen gehüllt und mit wir­ren schwar­zen Haa­ren, be­glei­tet ihn. mehr…